Die Topteams sind in der K.o.-Phase

Sport / 30.07.2017 • 22:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei der Beachvolleyball-WM in Wien dem Gruppensieg nahe: Clemens Doppler (r.) und Alexander Horst. Foto: apa
Bei der Beachvolleyball-WM in Wien dem Gruppensieg nahe: Clemens Doppler (r.) und Alexander Horst. Foto: apa

Doppler und Horst wie Schwaiger und Schützenhöfer bei der WM mit dem zweiten Sieg.

Wien. Clemens Doppler/Alexander Horst sind gestern mit einem überzeugenden Sieg vorzeitig in die K.o.-Phase der Beach-Volleyball-WM in Wien eingezogen. Das hatten am Samstag auch schon Stefanie Schwaiger/Katharina Schützenhöfer geschafft. Doppler/Horst besiegten am Sonntag die Kanadier Ryan Vandenburg/Aaron Nusbaum vor 10.000 Zuschauern nach sehr starker Vorstellung 2:0 (12,15).

Die ÖVV-Routiniers brachten die kanadischen WM-Debütanten von Anfang an mit druckvollem Service und mehreren Assen in arge Bedrängnis. Weil auch das Spiel am Netz, im Angriff und am Block sehr gut funktionierte, geriet der abendliche Auftritt zu einer regelrechten Galavorstellung. „Viel besser als mit den zwei 2:0-Siegen hätten wir nicht in die WM starten können. Wir haben unsere Stärken gut zeigen können. Wenn wir so weiterspielen, können wir jeden schlagen“, betonte Horst nach dem überzeugenden Erfolg im prall gefüllten Stadion auf der Donauinsel.

Tolles Publikum

Im Kampf um den Gruppensieg und eine bessere Ausgangslage für die Sechzehntelfinalauslosung treffen sie morgen zum Abschluss der Vorrunde auf die höher einzuschätzenden Ben Saxton/Chaim Schalk, die ebenfalls schon zweimal gewonnen haben. „Das Publikum war so genial. Wir können es kaum erwarten, wieder zu spielen. Es ist fast schade, am Montag nicht zu spielen“, meinte Horst, der aber auch noch Verbesserungspotenzial ausmachte. „Wir haben sicher noch Punkte zugelassen, die wir gegen die ganz großen Teams nicht zulassen dürfen. Aber im Großen und Ganzen war das eine sehr solide Partie.“ Doppler betonte, dass man bewusst auf den Aufschlag gesetzt hatte.

Schwaiger und Schützenhöfer gewannen nach einer Stegierung im Spiel gegen die Russinnen Jekaterina Birlowa/Nadesda Makrogusowa mit 2:0 (21,17). „Wir haben zum Schluss des ersten Satzes den Turbo zünden müssen, was zum Glück aufgegangen ist“, sagte Schwaiger.

Am WM-Gelände auf der Donauinsel herrschte großer Andrang. An den drei Tagen wurden insgesamt 47.500 Besucher gezählt, am Sonntag waren es 18.500.