„Benachteiligend und damit unzulässig“

Markt / 31.07.2017 • 19:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Im Zuge der Übernahme durch die BAWAG hat die Immo-Bank befristete Sparbücher gekündigt. Sie berief sich dabei auf eine Klausel, wonach die Bank das Recht habe, Sparbücher mit einmonatiger Frist ohne wichtigen Grund zu kündigen. Diese Klausel sei für befristete Sparbücher aber für den Kunden überraschend, gröblich benachteiligend und damit unzulässig, entschied das Handelsgericht. Der Verein für Konsumenteninformation hatte gegen vier Klauseln der Immo-Bank geklagt und in allen Fällen recht bekommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die BAWAG P.S.K. nimmt dieses erstinstanzliche Urteil zur Kenntnis und prüft eine Berufung.