„Das Spannendste, das die Opernwelt zu bieten hat“

Kultur / 31.07.2017 • 21:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Philippe Jordan mit den Wiener Symphonikern bei der Orchestermatinee am Sonntag im Bregenzer Festspielhaus. Foto: BF/Mathis
Philippe Jordan mit den Wiener Symphonikern bei der Orchestermatinee am Sonntag im Bregenzer Festspielhaus. Foto: BF/Mathis

Gerade in Bregenz und Bayreuth umjubelt, wird Philippe Jordan Musikdirektor der Staatsoper.

Wien. Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan (geb. 1974 in Zürich) wird neuer Musikdirektor der Wiener Staatsoper. Jordan tritt den Posten im September 2020 an. Er wird als Direktionsmitglied den gesamten musikalischen Bereich leiten und strukturell mitgestalten. Er ist derzeit musikalischer Leiter der Pariser Bastille-Oper sowie Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Es ist die erste Personalentscheidung des designierten Wiener Staatsopern-Direktors Bogdan Roscic.  „Philippe Jordan zählt heute zu den wenigen bedeutenden Dirigenten, die sich vom Beginn ihres künstlerischen Weges an der Oper zugewandt und noch bewusst den klassischen Weg des Kapellmeisters beschritten haben“, begründete Roscic seine Entscheidung.

Seine Karriere begann er als Kapellmeister am Stadttheater Ulm. Später wechselte er als Assistent Daniel Barenboims und Kapellmeister an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Jordan: „Für jeden dem Musiktheater verbundenen Musiker ist das Haus am Ring mit seiner unvergleichlichen Tradition und vor allem seinem einzigartigen Orchester eine der spannendsten Aufgaben und auch Herausforderungen, die ihm die Opernwelt bieten kann.“ Roscic: „Jordan hat bei den Festspielen in Salzburg und Bregenz gewirkt, und daher gibt es eine natürliche Beziehung zum Publikum, zur Tradition und eine enge Beziehung zum Klang des Staatsopernorchesters.“