Christian Adam

Kommentar

Christian Adam

Licht am Tunnelende

Sport / 31.07.2017 • 20:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Am Mittwoch übersiedelt der Altacher Tross nach Innsbruck. Die Vorbereitungen auf das Europa-League-„Heimspiel“ im Tivoli-Stadion laufen seit dem 21. Juli auf Hochtouren. Sowohl auf die Office-Angestellten als auch auf die Mannschaft bzw. auf das Trainerteam wartet diesbezüglich zusätzliche Mehrarbeit. Die Heimarena in Altach ist seitens der UEFA nur für die ersten beiden Qualifikationsrunden homologiert. Damit findet zum dritten Mal in der Klubgeschichte der „Auszug aus Altach“ statt.

Nun scheint es endlich Licht am Ende des Tunnels zu geben. Der Landeshauptmann lädt zusammen mit dem Klub zu einer Pressekonferenz. Bleibt nur zu hoffen, dass es dabei nicht nur um die nun seit Jahren diskutierte Südtribüne geht. Die Vergangenheit hat gelehrt, dass es sich um eine finanziell stark abgespeckte Variante handelt, um die Minimalanforderungen zu gewährleisten.

Vorarlberg ist damit wohl weiter denn je von einem echten Stadionkonzept entfernt. Es sei denn, auch die Politik hat begriffen, dass der Fußball schon lange nicht mehr nur Bittsteller, sondern vielmehr aktiver Steuerzahler ist. Und noch immer ist eine angemessene Infrastruktur auf Dauer die Voraussetzung für gute Leistungen. Diesbezüglich unterscheidet sich der Sport nicht vom normalen Alltag.