Ofner zeigte sein Potenzial

Sport / 31.07.2017 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hat auch auf Sand Qualitäten: Sebastian Ofner.Foto: gepa
Hat auch auf Sand Qualitäten: Sebastian Ofner.Foto: gepa

Kitzbühel-Vorjahres­finalist Basilaschwili gab gegen den Steirer im zweiten Satz auf.

Kitzbühel. Sein Gegner mag aufgegeben haben: Doch das hat den tollen Eindruck, den Sebastian Ofner bei seiner Premiere auf der ATP-Tour hinterlassen hat, nicht geschmälert. Der 21-jährige Steirer profitierte gegen den Vorjahresfinalisten Nikolos Basilaschwili beim Stand von 7:5, 3:0 von einer Hüftverletzung des Georgiers, zeigte aber bei seinem Kitzbühel-Debüt eine starke Leistung.

Der Weltranglisten-157., der in Wimbledon einen auch international Aufsehen erregenden Sensationslauf aus der Qualifikation in die dritte Runde hingelegt hatte, zeigte neuerlich sein enormes Potenzial. „Es war ähnlich wie in Wimbledon: Ich habe mich hier von Anfang an wirklich wohlgefühlt, gleich im ersten Training, und das habe ich gezeigt“, freute sich Ofner. Der in Bruck an der Mur geborene Aufsteiger misst sich nun morgen im Achtelfinale des „Generali Open“ mit dem topgesetzten Pablo Cuevas aus Uruguay.

Auch wenn Basilaschwili nach exakt einer Stunde aufgab: Von seiner Verletzung war erst im zweiten Satz etwas zu bemerken. „Der erste Satz war auf sehr gutem Niveau und ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung gewesen. Außerdem habe ich überhaupt nicht gemerkt, dass er verletzt ist. Vor allem im ersten Satz, da war es ganz normal“, meinte auch Ofner.

Ein interessantes Detail wurde später bekannt: Der verletzte Basilaschwili reist nicht etwa ab, sondern wollte am Dienstag im Doppel sehr wohl antreten.

Hat auch auf Sand Qualitäten: Sebastian Ofner.Foto: gepa
Hat auch auf Sand Qualitäten: Sebastian Ofner.Foto: gepa