Positiver Europacup-Aspekt

Sport / 31.07.2017 • 20:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Altacher Fans haben zu Beginn dieser Saison ihren Unmut über eine fehlende Infrastruktur auch zum Ausdruck gebracht.Foto: gepa
Die Altacher Fans haben zu Beginn dieser Saison ihren Unmut über eine fehlende Infrastruktur auch zum Ausdruck gebracht.Foto: gepa

„Heimspiele“ in Innsbruck sollen in Zukunft für Altach kein Thema mehr werden.

Altach. „Ein Stadion für alle Bewerbe – gemeinsame Investitionen in den Neubau der Südtribüne in Altach“. Dies ist die Schlagzeile der Einladung für eine Pressekonferenz seitens des Landes zum Ausbau der Cashpoint Arena. Konkretes wollte man seitens des Büros des Landeshauptmannes nicht sagen. Es wird sich aber wohl um die Finanzierung für den Bau der Südtribüne handeln. Die emotional geführte Diskussion über die Fantribüne, das Herzstück jedes Fußballstadions, begleitet den Cashpoint SCR Altach nun schon über Jahre hinweg.

Bereits vor gut drei Jahren hatten die Altacher in Wien ihr Stadionkonzept vorgestellt. Ende 2016 wurde damals als Fertigstellungsdatum genannt. Davon ist man in Altach meilenweit entfernt, vielmehr haben die zu erwartenden Kosten zu einem Stopp beim Ausbau geführt.

Aufgrund der fehlenden Sitzplätze – 4500 sind für die dritte Quali-Runde bzw. für das Play-off in der Europa League von der UEFA gefordert – wird das Rückspiel gegen KAA Gent am Donnerstag (20.30 Uhr) in Innsbruck stattfinden. Dieser Auszug soll durch den Bau der Südtribüne in Zukunft der Vergangenheit angehören. Über rund 5000 Sitzplätze wird die Cashpoint Arena hinkünftig verfügen, somit wäre erst in der Gruppenphase ein Ersatzstadion vonnöten.

Sakic wieder im Training

Sportlich war Durchatmen angesagt. Die Mannschaft ist am Montag endlich wieder im Ländle eingetroffen. Die beiden verletzten Spieler Andreas Lienhart und Louis-Clement Ngwat-Mahop hatten gestern MR-Termine, wobei eine genaue Diagnose noch aussteht. Bei beiden hatten sich in Gent Muskelprobleme im Oberschenkel eingeschlichen, vorne bei Ngwat-Mahop, hinten bei Lienhart. Letzterer ist durchaus optimistisch, schon bald wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen zu können. Für das Spiel in Innsbruck aber dürfte die Zeit zu kurz werden. Wieder fit ist hingegen Emanuel Sakic. Der Verteidiger kann nach überstandener Krankheit bereits das volle Trainingsprogramm mitmachen.