Das neue Regieren

Leserbriefe / 01.02.2018 • 17:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Informationen der VN-Redakteure über das politisch aktuelle Zeitgeschehen sowie die sachlich fundierten Stellungnahmen der Kommentatoren stimmen nachdenklich. Die neue Regierung plant eine Reihe von Maßnahmen, die nicht leicht zu fassen sind: Das Rauchverbot in den Gaststätten soll nicht vollzogen werden; die entschiedene Warnung der Ärzte und die Gefährdung der Kellnerinnen und Kellner werden in den Wind geschlagen. Der Vizekanzler: Er stellt sich vor, Asylwerber in Kasernen unterzubringen. Nach einer Kritik ist er „nahezu belustigt, wie man aus einer Maus einen Elefanten machen kann“. Weiters behauptet er, die „FPÖ hat mit den Burschenschaftern nichts zu tun“. Er selbst ist bei der Vandalia, Norbert Hofer bei Marko Germania, und von den 51 FPÖ-Abgeordneten im Nationalrat sind 20 Burschenschafter. Der Verkehrsminister findet es gut und richtig, auf den Autobahnen die Höchstgeschwindigkeit von 130 auf 140 km/h zu erhöhen. 20 Prozent mehr Stickoxyd und zehn Prozent mehr CO2 spielen auch keine Rolle mehr. Der Unterrichtsminister: Allein schon der Gedanke an die Gesamtschule ist gestorben. Er will sich „diesen Rucksack nicht umhängen“. Sozialministerium: Die Mindest­sicherung soll bei Asylberechtigten massiv gekürzt werden. Bei all diesen Überlegungen fehlt ein Gedanke: Neben rechts und links gibt es auch ein oben und unten: Ein Ausgleich wäre ein Akt der Gerechtigkeit.

Alois Schwienbacher,

Kopfstraße, Altach