Einst und Jetzt. Bludenzer Hermann Sanderstraße

Vorarlberg / 01.02.2018 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
1925

1925

Bludenz Die parallel zur 1884 eröffneten Arlbergbahn verlaufende Hermann Sanderstraße am südlichen Stadtrand von Bludenz führte zunächst andere Namen: Ursprünglich als „Brunnenfelderstraße“ benannt, war dies ein Hinweis auf die Ausrichtung der Straße hin zu diesem Stadtteil von Bludenz. „Lastenstraße“ erklärt sich hinsichtlich des mit der Eröffnung der Bahn ansteigenden Verkehrs vom Bahnhof zum Industriegebiet der Fa. Getzner, Mutter & Cie.

In der Zwischenkriegszeit erhielt der Straßenzug schließlich den heutigen Namen, wobei der Namensgeber eigentlich keinen unmittelbaren Bezug zu Bludenz hat. Hermann Sander, gebürtiger Schrunser, unterrichtete nach Abschluss seiner Studien am Gymnasium in Feldkirch und war später als Schulinspektor im Bezirk Bludenz tätig.

Neben seinem Beruf verfasste der Germanist und Historiker auch zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen. Zum einen redigierte er die erste Felder-Ausgabe, zum anderen publizierte er einige kleinere Werke zur Regionalgeschichte, unter anderem über das Kloster St. Peter bzw. über die Grafschaft Sonnenberg. SPOS

2018

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