Riegler ist auch mit 44 stolz aufs Ticket

Sport / 01.02.2018 • 20:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Claudia Riegler ist in Pyeongchang zum vierten Mal bei Olympischen Winterspielen dabei, ihre Premiere für die Snowboarderin war bereits 2002.gepa
Claudia Riegler ist in Pyeongchang zum vierten Mal bei Olympischen Winterspielen dabei, ihre Premiere für die Snowboarderin war bereits 2002.gepa

Race-Boarderin ist auch 2018 wieder älteste ÖOC-Teilnehmerin.

PYeongchang Claudia Riegler ist zum zweiten Mal in Folge Österreichs älteste Winter-Olympiateilnehmerin. Und die 44-jährige Snowboarderin will im Parallel-Riesentorlauf in Bokwang keineswegs nur eine Nebenrolle spielen, die Salzburgerin hat sich schon bei der Generalprobe in den Hang verliebt. „Ich fühle mich gut, ich fühle mich fit und freue mich unglaublich drauf“, ließ die Weltmeisterin von 2015 wissen.

Platz neun beim Olympiatest

„Ich bin stolz drauf, dass ich sagen kann, mit 44 darf ich wieder zu den Olympischen Spielen“, sagte Riegler zur Austria Presse Agentur. Sie musste sich einer „beinharten“ teaminterne Qualifikation stellen. Da der Parallel-Slalom aus dem Olympia-Programm gefallen ist, gibt es nur noch ein Rennen für die Race-Boarder. Und damit auch nur vier Startplätze pro Geschlecht für jene Snowboard-Sparte.

Den Grundstein für die Qualifikation legte Riegler Mitte Dezember mit Platz drei in Cortina. Damit wusste sie, „einen Schritt drinnen in der Tür“ zu haben. Nach Platz zwei am 20. Jänner in Rogla war alles klar. „Ich war so froh, ich wusste, ich habe das Ticket fix. Da ist dann so richtig der Stein von meinem Herzen gepurzelt.“

Das beste Olympia-Ergebnis von Claudia Riegler ist ein siebenter Rang 2010 in Vancouver/Cypress Mountain im PGS. Bei der Olympia-Generalprobe im Februar 2017 in Bokwang war für Riegler klar, dass sie bei den Winterspielen dabei sein muss. „Ich bin dorthin gekommen zu dem Hang und habe mich sofort verliebt.“ Als Neunte wurde sie damals schließlich auch beste Österreicherin.