Zum Gedenken

Vorarlberg / 01.02.2018 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Reuthe Nach jahrelanger schwerer Krankheit wurde Hannelore Muxel vom Herrgott aus dieser Welt abberufen. Die Verstorbene wurde am 27. März 1950 als zweites von vier Kindern in die Familie des Transportunternehmers Konrad und Elfriede Broger, geb. Natter, in Bezau geboren. Sie erlebte in Bezau eine glückliche Kindheit und besuchte hier auch die Pflichtschule. Danach arbeitete sie als Kindermädchen in Götzis. Mit 18 Jahren erlernte sie bei Franz Kleber in Mellau das Friseurhandwerk. Auch nach der Gesellenprüfung blieb sie dieser Firma noch einige Jahre treu. 1972 verehelichte sie sich mit Anton Muxel aus Reuthe und bezog mit ihm eine Wohnung in ihrem Elternhaus in Bezau. Später zog sie mit ihrer Familie nach Reuthe. Aus der glücklichen Verbindung gingen die zwei Söhne Edgar und Werner hervor. 1981 baute das junge Paar in Reuthe, Parzelle Platten, ein schmuckes Haus, das sie voller Freude mit ihren Kindern bezogen. Als die Kinder größer waren, arbeitete Hannelore im Gastgewerbe, abwechselnd in verschiedenen Betrieben im Bregenzerwald. Sie war eine freundliche, fröhliche und aufgeschlossene Bedienung. Viel Freude hatte sie mit ihrem Hobby, der Seidenmalerei. 2006 bekam Hannelore Herzprobleme und musste operiert werden. Von da an erholte sie sich nicht mehr. Ein Leiden folgte dem anderen, immer wieder waren Operationen und Krankenhausaufenthalte erforderlich. So lange es möglich war, wurde sie von ihrem Ehemann, mit tatkräftiger Unterstützung des Krankenpflegevereines zu Hause liebevoll gepflegt. Als dies nicht mehr möglich war, übersiedelte sie im März 2017 ins Sozialzentrum Bezau, wo sie fürsorglich betreut wurde. Ihrem Wunsche entsprechend wurde sie im engen Kreise der Verwandtschaft im Familiengrab auf dem Ortsfriedhof in Bezau beigesetzt. Möge der Herrgott der sorgenden Mutter alles Gute ihres Lebens reichlich lohnen und ihr den ewigen Frieden schenken.