ÖOC-Reisewelle rollt an

Sport / 04.02.2018 • 21:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Marcel Hirscher checkt in Wien für den Flug nach Seoul ein, das Olympia-Abenteuer beginnt.apa
Marcel Hirscher checkt in Wien für den Flug nach Seoul ein, das Olympia-Abenteuer beginnt.apa

Auf die Olympia-Athleten wartet ein guter Standard.

PYeongchang Österreichs Olympiasportler dürfen sich in den diversen Unterkünften bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang über einen guten Standard freuen. Einen besonderen Komfort bietet das Athletenhotel in Jeongseon, wo die Skirennläufer während ihrer Speedbewerbe untergebracht sind, zuerst die Herren, dann die Damen. Heute wird eine größere Gruppe an ÖOC-Athleten in Südkorea erwartet.

Eisschnellläuferin Vanessa Herzog kam als erste Aktive in Südkorea an und zog im Olympischen Dorf in Gangneung ein. Am Samstag folgten ein Teil der Rodler rund um Wolfgang Kindl und die Skeleton-Piloten Janine Flock und Matthias Guggenberger, die im Fünf-Ringe-Village in Yongpyong in den Bergen wohnen.

Von ausgezeichnet bis akzeptabel

Die von Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer angeführten Speedherren sowie der alpine Kombinierer und Techniker Marco Schwarz machten es sich am gleichen Tag an der Rennstrecke in Jeongseon im Athletenhotel bequem. Und Buckelpistenfahrerin Melanie Meilinger wird heute vom Dorf in das Außenquartier in Bokwang übersiedeln, wo noch letzte Details geklärt werden mussten.

Als nächstes werden die Langlauf-Geschwister Teresa und Luis Stadlober erwartet. Gestern machte sich in Wien eine große ÖOC-Athletengruppe auf den Weg, darunter die Superstars Marcel Hirscher und Anna Gasser sowie Sportler aus den Sparten Biathlon, Bob, Langlauf, Ski alpin und Snowboard.

„Nach Rio ist das alles wunderbar hier, es passt alles sehr gut. Angefangen von den Sport Venues, die sind tipptopp, alles, was man sich erwartet hat. Auch die Dörfer sind gut“, sagte Christoph Sieber und verwies auf die Schwierigkeiten, die man 2016 bei den Sommerspielen anfangs im olympischen Dorf hatte. Der Chef de Mission bescheinigte dem Dorf an der Küste „ausgezeichnete“ Qualität, auch der Standard von jenem in den Bergen sei im Vergleich zu anderen Spielen „gehobene Klasse“. Auch das Essen sei sehr gut. Den Skifahrern im Athletenhotel in Jeongseon wird es laut Sieber an nichts mangeln, in Bokwang bei Snowboardern und Ski-Freestylern sei der „Luxus“ nicht so hoch. Es sei aber dennoch ein „absolut akzeptables Quartier“, versicherte der ÖOC-Delegationsleiter nach seiner Tour zu allen Unterkünften.

Es gibt noch einiges zu tun

„Wir sind schon zehn Tage hier, die Vorlaufzeit war auch wichtig, um organisatorische Kleinigkeiten mit den sehr hilfsbereiten Koreanern zu klären“, sagte Sieber. Es gäbe aber überall noch einiges zu tun, vor allem auch was die angemieteten Appartements für das technische Personal betreffe. Das geht vom Finden geeigneter Plätze, an denen man das Material lagern kann, bis zum Aufstellen von Extrabetten.

„Es passt alles sehr gut. Angefangen von den Sport Venues, die sind tipptopp. “