ÖAAB-Türtscher lobt das Bildungsprogramm

Vorarlberg / 05.02.2018 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz „Das von ÖVP und FPÖ vorgelegte Bildungsprogramm der neuen Bundesregierung kann sich sehen lassen“, lobt ÖAAB-Lehrersprecher Wolfgang Türtscher (60) wiederholt den Paradigmenwechsel in der Schulpolitik durch Minister Heinz Faßmann und Co.

Das Bemühen der beiden Parteien um mehr Leistungsorientierung, Praxisnähe und Sachlichkeit sei erkennbar, moniert Türtscher. Als Beispiele nennt der Gymnasiallehrer die Forderung nach „Deutsch vor Schuleintritt“ sowie die „Erhaltung und den Ausbau der Sonderpädagogik, der verpflichtende Ethikunterricht bei Abmeldung vom Religionsunterricht – und damit ein klares Bekenntnis zum Religionsunterricht“. Des Weiteren gefallen Türtscher die Position der Regierung zur Lehre als auch die Wiedereinführung des Notensystems und die Maßnahmen zur Begabtenförderung.

„Leider ist es ja so, dass sogenannte zeitgeistige Reformen dazu geführt haben, dass die Leistungsbereitschaft ständig nachgelassen hat“, meint Türtscher. Dazu hätten nicht zuletzt „sogenannte Experten“ mit ihren Vorschlägen beigetragen.

Mit dem jetzigen Programm seien die Anliegen des ÖAAB Vorarlberg erfüllt. Der Grünen-Bildungssprecher im Landtag, Daniel Zadra, hatte dasselbe Bildungsprogramm mit vernichtender Kritik bedacht und ihm dabei die Note „Nicht genügend“ verpasst. VN-HK