„Pokerkönig“ kämpft weiter

Vorarlberg / 06.02.2018 • 22:19 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz „Pokerkönig“ Peter Zanoni, Betreiber von elf Concord Card Casinos (CCC) in Österreich, kämpft weiter gegen die umstrittene Kriegsopferabgabe in Vorarlberg. Er soll Steuern im mehrstelligen Millionenbereich nachzahlen, sieht das aber nicht ein. Nach seiner Niederlage 2017 beim Verwaltungsgerichtshof (VwGH) ist er vor den Verfassungsgerichtshof (VfGH) gezogen. Auch auf EU-Ebene wurde er vorstellig. Zanoni betreibt unter anderem in Bregenz ein Pokercasino, für das in den vergangenen Jahren Kriegsopferabgabe sowie Vergnügungssteuer in Millionenhöhe fällig geworden sind. Er kann und will aber nach wie vor nicht zahlen, spricht von einer verfassungswidrigen „Erdrosselungssteuer“. Ja, er mache jetzt laufend Steuerschulden, aber er glaube an den Rechtsstaat, sagte Zanoni. Daher hat er auch den VfGH und Gerichte auf EU-Ebene angerufen.