„Diese Abfahrt gewinnst du am liebsten“

Sport / 09.02.2018 • 19:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Head-Rennchef Rainer Salzgeber (r.) mit dem Schweizer Abfahrer Beat Feuz.vn
Head-Rennchef Rainer Salzgeber (r.) mit dem Schweizer Abfahrer Beat Feuz.vn

Head-Rennchef Rainer Salzgeber über den Aufwand an Mensch und Material für Olympiagold.

Jeongson Vor vier Jahren durfte er mit seinem Team jubeln: Gold für Matthias „Motl“ Maier, Bronze für Jetil Jansrud. Und dieses Mal? „Es ist das Rennen, das du am liebsten gewinnst“, sagt Head-Rennchef Rainer Salzgeber (50) vor der morgigen Olympiaabfahrt in Jeongson. Alles wirft die Vorarlberger Skifirma auch dieses Mal für das große Ziel in die Waagschale. Der Einsatz an Mensch und Material ist enorm. Insgesamt sind es 22 Spezialisten mit insgesamt zehn Tonnen Material, rund 500 Kilo pro Servicemann.

Kompakte Schneeverhältnisse

„Die ersten unserer Leute waren bereits am 2. Februar in Jeongson, der Rest ist drei Tage später gekommen“, berichtet Salzgeber. Was sie vorgefunden haben, war kaum vergleichbar mit den bekannten Weltcupstrecken.

„Es gibt hier kompakte Schneeverhältnisse von oben bis unten. Da musst du bei der Wahl der Kanten sehr klug vorgehen“, gibt der Riesentorlauf-Vizeweltmeister von 1993 Einblicke in die Herausforderungen einer Skifirma für solche Großereignisse.

Head betreut laut Auskunft von Salzgeber elf der besten 30 Athleten im Abfahrtsweltcup. Beat Feuz, Aksel Lund Svindal, Jetil Jansrud und natürlich auch wieder „Motl“ Maier zählen zu den Topfavoriten in Südkorea.