Winterspiele mit machtvoller Symbolik

VN Titelblatt / 09.02.2018 • 22:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Österreichs Rodler, im Bild Wolfgang Kindl, sind seit 1992 bei Olympischen Spielen Medaillengaranten. AFP
Österreichs Rodler, im Bild Wolfgang Kindl, sind seit 1992 bei Olympischen Spielen Medaillengaranten. AFP

Historischer Handschlag bei Eröffnung. Herren-Abfahrt erster sportlicher Höhepunkt.

Pyeongchang Mit einem mächtigen Symbol für Frieden und Hoffnung haben die XXIII. Olympischen Winterspiele begonnen. Ein historischer Handschlag auf der Tribüne und die demonstrative Verbrüderung von Sportlern aus Nord- und Südkorea im Schein des olympischen Feuers waren sichtbares Zeichen einer vorsichtigen Annäherung der verfeindeten Bruderstaaten.

In Pyeongchang werden bis
25. Februar mehr Medaillen vergeben als je zuvor. Am Medaillenkuchen mitnaschen wollen auch Österreichs Sportler. Erster emotionaler Höhepunkt ist die Herren-Abfahrt am Sonntag. Eine Medaille, sagt der ÖSV-Rennsportleiter, würde den weiteren Verlauf der Spiele erleichtern. Mit etwa zehn Milliarden Euro sind die Winterspiele in Südkorea auch wesentlich günstiger als die Spiele vor vier Jahren in Sotschi, die mit 50 Milliarden Euro die bisher teuersten der Olympia-Geschichte waren. »C1–4