Eine Milliarde für die Straße

Markt / 13.02.2018 • 22:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Arlbergstrecke mit ihren Tunnels zählt zu den Asfinag-Großprojekten. Ramsbacher
Die Arlbergstrecke mit ihren Tunnels zählt zu den Asfinag-Großprojekten. Ramsbacher

Tunnelsicherheit im Fokus der Asfinag-Aktivitäten im Land.

Wien 1,1 Milliarden Euro investiert die Asfinag 2018 in die österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen. Davon fließen rund 500 Millionen in den Neubau von Strecken und zweiten Tunnelröhren, ebenfalls 500 Millionen gehen in die Erneuerung bestehender Straßen und Tunnel. Weitere 100 Millionen sind etwa für Mautinfrastruktur oder Datenleitungen reserviert. Insgesamt 30 Tunnel greift die Asfinag 2018 in der einen oder anderen Form an, um sie sicherer zu machen. Das Unternehmen errichtet entweder zusätzliche zweite Röhren mit top Sicherheitstechnik oder erneuert bestehende Tunnel, etwa die Tunnels der S 16 Arlbergschnellstraße – in Vorarlberg der Tunnel Langen, in Tirol der Pianner und Quadratscher Tunnel. Auch der Ambergtunnel wird schon derzeit zukunftstauglich gemacht. Dafür sind dieses Jahr ingesamt 280 Millionen Euro vorgesehen. Die aktuelle Sechs-Jahres-Planung sieht bis 2023 insgesamt 7,8 Milliarden Euro für das hochrangige Straßennetz vor. „Die Asfinag hat für das neue Jahr ein ehrgeiziges Investitionsprogramm vorgelegt.

„Wir investieren 2018 zu gleichen Teilen in neue Strecken wie in die Erhaltung unseres Netzes. Damit garantieren wir eine langlebige Infrastruktur und sorgen dafür, dass der Verkehr nicht mehr durch Städte und Gemeinden, sondern auf Autobahnen und Schnellstraßen rollt. Beim wichtigen Thema Tunnelsicherheit und Tunnelausbau gibt es auch 2018 keine Kompromisse“, so Karin Zipperer, Vorstandsdirektorin der Asfinag.