Melinda Gates schaltet sich in #MeToo-Debatte ein

Menschen / 13.02.2018 • 22:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Melinda Gates leitet mit ihrem Mann Bill die größte private Stiftung der Welt. AP
Melinda Gates leitet mit ihrem Mann Bill die größte private Stiftung der Welt. AP

New York Angesichts der #MeToo-Debatte über sexuelle Belästigung von Frauen hat jetzt auch Melinda Gates (53) über ihre Erfahrungen gesprochen. „Mir wiederfuhr Diskriminierung und Voreingenommenheit, weil ich eine Frau war. Und es gab auch ein paar Fälle von sexueller Belästigung“, sagt die Co-Vorsitzende der Bill&Melinda-Gates-Stiftung. Auf Details wolle sie nicht eingehen. Sie glaube nicht, dass ihre Erfahrungen „besonders entsetzlich“ waren. „Ehrlich gesagt gibt es keine Frau aus meinem Bekanntenkreis, der es noch nicht passiert ist. Es ist allgegenwärtig.“ Es sei wichtig, dass dies mit der #Me­Too-Debatte nun alles an die Öffentlichkeit komme, betont die Frau von Bill Gates. Als Nächstes müsse darüber diskutiert werden, was dagegen unternommen werden könne. „Aber auch nur der Diskurs, den ich sowohl in den USA als auch auf meinen Reisen weltweit höre, dass dies nicht mehr weitergehen kann und wir etwas ändern müssen: Das allein ist Fortschritt. Und wir brauchen mehr davon.“