Ich unterschreibe nicht!

Leserbriefe / 14.02.2018 • 20:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 13. Februar 2018.
VN-Bericht vom 13. Februar 2018.

Zum VN-Bericht „Ein Appell für gleiche Rechte“, vom 13. 2.:

Obwohl das Frauenvolksbegehren viele längst fällige Forderungen, wie z. B. die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau enthält, schadet es à la longue dem Wohl der Frauen, da es u. a. auch einen ungehinderten Zugang zur Abtreibung durch Bereitstellung von Schwangerschaftsabbrüchen in allen öffentlichen Krankenhäusern einfordert. Die Tötung eines Kindes dient nie dem Wohl der Frau, auch dann nicht, wenn dieses unerwünscht ist. Es bleibt ein Unrecht, das alle Beteiligten (auch die Krankenhäuser, die dies anbieten) über kurz oder lang zu spüren bekommen. Stattdessen sollte das Frauenvolksbegehren sich dafür stark machen, dass für jedes Kind, auch für ein ungewolltes, Platz in Österreich ist und keine Mutter dadurch Repressalien ausgesetzt wird, weder in finanzieller, beruflicher noch gesellschaftlicher Hinsicht. Und es gilt die Hauptursache für ungewollte Schwangerschaften zu bekämpfen durch ein breit gefächertes Bildungsangebot, das sich nicht auf die Gratis-Verteilung von Verhütungsmitteln konzentriert, sondern die Kenntnis über die eigene Fruchtbarkeit wertschätzend lehrt, wie es z. B. das Teen-Star-Programm anbietet. Denn nur was ich liebe, schütze ich!

Dr. Gertraud Weggemann,

Werdenbergerstraße, Bludenz