Gestörte Nachbarn

Leserbriefe / 18.02.2018 • 18:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es gibt ein altes Sprichwort, das da lautet: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefällt!“ Dieses Sprichwort ist heute aktueller denn je. Beim Reichshofstadion Lustenau
stört das Flutlicht, es stören die Besuche, es stört die Musik und es stört auch sonst noch einiges, das den lieben Nachbarn nicht gefällt. Circa zweimal pro Saison gibt es ein Fernsehspiel, das erst nach 22 Uhr beendet wird. Ab Punkt 22 Uhr darf im Stadion überhaupt nichts mehr ausgeschenkt und verkauft werden. Dies wird von der Polizei peinlich genau kontrolliert, und es werden bei Überschreitung drakonische Strafen verhängt. Es können daher nach Spielende ca. 3500 Besucher weder Speisen noch Getränke konsumieren. Dies ist für den Club und die Gemeinde ein enormer finanzieller Schaden. Da müssen nach Spielende Öffnungszeiten bis mindestens 23 Uhr erlaubt werden. Mir ist es schon lange rätselhaft, warum dies nicht schon lange erfolgt ist. Ich freue mich wieder auf die neue Spielsaison und auf verlängerte Öffnungszeiten bei Fernsehspielen und wünsche der Austria weiterhin viel Glück und Erfolg.

Manfred Grabher,

Rasis Bündt, Lustenau