Baldauf und Tritscher verfehlen Finale

Sport / 21.02.2018 • 18:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beim zweiten Wechsel stürzte Dominik Baldauf auch noch.Gepa
Beim zweiten Wechsel stürzte Dominik Baldauf auch noch.Gepa

Österreichisches Duo konnte auch beim Langlauf-Teamsprint nicht mit den Besten mithalten.

Langlauf „Wo ist Behle?“ Man mochte erinnert sein an die unvergessene Frage der deutschen Sportreporterlegende Bruno Moravetz, der 1980 bei den Olympischen Spielen in Lake Placid den lange Zeit führenden deutschen Langläufer Jochen Behle im 15 Kilometer-Rennen suchte. Die Kamera hatte den Deutschen nicht eingefangen.

Wo waren Bernhard Tritscher und Dominik Baldauf beim Teamsprint der Herren im Alpensia Olympic Park? Nun, am Anfang waren sie durchaus bei der Musik. Die ersten beiden Runden (1,2 Kilometer pro Runde) hielt sich das Duo sogar an der Spitze. Doch dann kam es wie immer in den bisherigen Rennen. Plötzlicher Einbruch – und am Ende ein riesiger Rückstand. Auf die in ihrem Halbfinallauf erstplatzierten Russen betrug dieser am Ende 44,85 Sekunden. Damit waren alle Chancen auf das Erreichen des Finales der besten Zehn dahin.

„Wir haben uns eigentlich beide recht wohl gefühlt in den ersten zwei Runde. Dann hatten wir beim zweiten Wechsel einen Sturz. Das war aber nicht entscheidend. Entscheidend war, dass es kräftemäßig ab Runde drei nicht mehr gereicht hat“, meinte Tritscher zum Rennen. Es habe ihnen aber auch die absolute Topform gefehlt, um mitzuhalten. „Und einmal aus dem Windschatten weg – dann geht’s schnell“, so Tritscher weiter.

Letzter Versuch

Baldauf sah es ähnlich. „Ich fühlte mich zuerst auch ganz wohl, konnte vorerst in der zweiten Runde an der Spitze mithalten. Aber schließlich entstand ein sechs, sieben Meter-Loch. Und anschließend wurde es sehr schwer. Ich habe dann in meiner letzten Runde noch einmal alles riskiert, konnte mich an den Weißrussen herankämpfen. Danach war ich beim Anstieg jedoch komplett fertig, bin praktisch gestanden.“ Tritscher beschreibt den Olympiakurs für Sprinter als einen der schwersten überhaupt.

Für den Sulzberger Dominik Baldauf sind die Olympischen Winterspiele in Südkorea nun zu Ende. Er fliegt heute wieder in Richtung Heimat. VN-HK