Debatte um schärferes Waffenrecht in den USA gewinnt an Fahrt

Welt / 21.02.2018 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach der Entscheidung kam es zu emotionalen Reaktionen auf der Tribüne. Rts
Nach der Entscheidung kam es zu emotionalen Reaktionen auf der Tribüne. Rts

Washington Nach dem Schulmassaker in Florida mehren sich die Stimmen für eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA. Einige US-Amerikaner begannen damit, ihre eigenen Waffen öffentlichkeitswirksam zu zerstören. Einer aktuellen Umfrage zufolge sprechen sich inzwischen zwei Drittel der amerikanischen Wähler für eine Verschärfung der Gesetze aus.

Klare Absage von Florida

Das Repräsentantenhaus von Florida erteilte einer Verschärfung des Waffenrechts dagegen eine klare Absage. Es ging um ein Gesetz, das ein Verbot bestimmter halbautomatischer Gewehre – etwa des bei dem Massaker verwendeten Typs AR-15 – und großer Magazine eingeleitet hätte. Vor den Augen mehrerer überlebender Schüler lehnten die Abgeordneten der republikanisch dominierten Volksvertretung den Entwurf mit 36 zu 71 Stimmen deutlich ab. Auf der Tribüne des Parlaments in Tallahassee brachen mehrere zuhörende Schüler der Schule in der Stadt Parkland in Tränen aus.