Skifahren ist teuer

Leserbriefe / 21.02.2018 • 18:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Man kann für oder gegen Speicherseen und Beschneiung sein – ganz wie man will. Ob man sich das Skifahren in ein paar Jahrzehnten noch leisten kann, wie sich die Visionäre im Montafon oder am Arlberg das vorstellen, ist eine andere Frage. Eine Tageskarte am Arlberg kostet für einen Erwachsenen 53 Euro, für einen Jugendlichen 48 Euro. Dieser Sonntagsausflug kostet somit für ein Elternpaar mit zwei Jugendlichen die Summe von sage und lese 202 Euro! Da sind aber Anreise, Verpflegung, und moderne Ausrüstung noch gar nicht eingerechnet. Wie lange werden die Familien sich das noch leisten können? Ein Großteil der Bevölkerung wird ihr Geld dringend brauchen, um ihre Grundbedürfnisse (Essen, Wohnen etc.) zu bestreiten. Und das bei steigenden Kosten und sinkenden Reallöhnen. Skifahren ist ein teures Hobby, und wenn das Geld knapp wird, sieht man sich um ein günstigeres um. Somit werden die Visionäre um ihre Investitionen gebracht, aber die Natur wird ihre zugefügten Narben behalten. Denn nur eine holländische Adelsfamilie wird zu wenig sein, um die Ausfälle zu kompensieren. Und LR Rauch macht nur das, wofür er gewählt wurde, was man von manchen Mandataren auf Bundes- und Landesebene nicht behaupten kann.

Klaus Islitzer, Eichwald, Fußach