Zum Gedenken

Vorarlberg / 21.02.2018 • 17:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bezau Nach langer, schwerer und mit Geduld ertragener Krankheit wurde Hans Stadelmann im Alter von 52 Jahren vom Schöpfer in den ewigen Frieden heimgeholt.

Hans wurde am 17. Jänner 1965 als zehntes von elf Kindern in die Familie von Erich und Katharina Stadelmann, geb. Metzler, in Bezau geboren.

Als Hans fünf Jahre alt war, starb sein Vater. Hans musste leider ohne Vater in der kinderreichen Familie groß werden. Er besuchte in Bezau die Pflichtschule und erlernte anschließend in Bizau in der Tischlerei Josef Feuerstein das Schreinerhandwerk. Danach verdiente er viele Jahre im Holzbauwerk Reuthe sein Geld.

1993 heiratete er die aus der Schweiz stammende Simone Parschat und zog mit ihr in eine Wohnung in Reuthe. Aus dieser Verbindung stammen die drei Söhne Marcel, Jens und Kevin. Leider fand die Ehe kein glückliches Ende, und so zog Hans mit seinen drei schulpflichtigen Söhnen zu seiner Mutter nach Bezau. Er veränderte sich auch beruflich. Einige Jahre war er bei der Firma MEVO in Bersbuch und später im Sägewerk Natter in Bezau tätig. Vor drei Jahren wurde Hans schwer krebskrank und ein Teil der Lunge musste entfernt werden. Von da an erholte sich Hans leider nicht mehr, trug seine Krankheit aber mit Geduld bis zu seinem Tod.

Pfarrer Armin feierte einen würdigen Auferstehungsgottesdienst und veranschaulichte in seiner Predigt ein treffendes Lebensbild des Verstorbenen.

Der Gottesdienst wurde vom „Jos Chörle“ musikalisch begleitet. Amadeus Sutterlüty hielt als Jahrgänger des Verstorbenen eine eindrucksvolle Grabrede.

Allzu früh müssen seine Söhne nun auf den sorgenden Vater verzichten. Möge ihm Gott den ewigen Frieden schenken.