„Haben Respekt, aber auch die nötige Stärke“

Sport / 22.02.2018 • 18:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Autogramme schreiben hieß es für Sandro Djuric und Co. bei ihrem Besuch bei Russmedia in Schwarzach.VN-Lerch
Autogramme schreiben hieß es für Sandro Djuric und Co. bei ihrem Besuch bei Russmedia in Schwarzach.VN-Lerch

Austria-Coach sieht sein Team für Rückrundenstart gewappnet.

Lustenau Von Euphorie will der Trainer nichts wissen, doch Zug um Zug lässt er doch durchblicken, in der Wintervorbereitung an gewissen Schrauben gedreht zu haben. Die Rückbesinnung auf heimische Fußballer ist ebenso augenscheinlich wie die professionelleren Trainingsabläufe. Ein GPS-System gehört nun ebenso zum Standard wie die Einbindung des neuen Athletiktrainers Markus Rebernegg. Die Spieler scheinen ihm das zu danken. „Sie ziehen alle hervorragend mit“, sagt Gernot Plassnegger am Tag vor dem Rückrundenstart gegen Wr. Neustadt.

Siege könne er nicht garantieren, aber eines, so gesteht der 39-jährige Steirer, liege ihm doch im Magen. Die magere Heimbilanz seiner Austria in dieser Saison. Zwar begann seine Amtszeit bei den Grün-Weißen am 20. Oktober 2017 mit einem Sieg über Wattens, doch seither warten die Anhänger auf einen vollen Erfolg. Gerade zwei gelangen in der laufenden Saison – das macht die Austria zum zweitschlechtesten Heimteam der Liga. Gerade einmal der FAC weist weniger Punkte auf. So gesehen ist der heutige (18.30 Uhr) Gegner im umgetauften Reichshofstadion – neu Planet Pure Stadion – eine echte Nagelprobe. Wr. Neustadt liegt nicht nur punktegleich mit Tabellenführer Ried auf Rang zwei, das Team von Trainer Roman Mählich ist das beste Auswärtsteam der Liga. Plassnegger weiß: „Ihr Ziel ist die Bundesliga, dehslb wurden im Winter auch vier Spieler geholt. Nicht zuletzt ist mit Roman Kienast (33) ein sehr erfahrener Stürmer hinzugekommen, als Ersatz für den derzeit verletzten Toptorjäger Hamdi Salihi (34).

Die Einheit steht ganz oben

All das ringt Plassnegger zwar Respekt ab, doch der Coach vertraut auch der eigenen Stärke. „Die Mannschaft ist jung, aber sie hat das Potenzial, dass sie in jedem Stadion der Liga den Gegner in Verlegenheit bringen kann.“ Jetzt sei es an der Zeit, zu Hause wieder Punkte zu sammeln und somit den nächsten Schritt zu machen. Bei diesen Worten schwingt bei Plassnegger in Gedanken bereits die nächste Saison mit, quasi eine Halbsaison als Ausscheidung – für Spieler und Verein. Das Wichtigste, so betont er, sei es, als Einheit aufzutreten. „Jeder muss bereit sein, die Fehler seiner Mitspieler ausbessern zu helfen.“

„Ich fordere keine Siege, aber ich will die Bereitschaft sehen, alles zu geben und zu kämpfen.“