Österreich muss im Teambewerb an Schweden vorbei

Sport / 22.02.2018 • 19:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Göfnerin Katharina Liensberger wird am Samstag noch einmal alles geben.REUTERS
Die Göfnerin Katharina Liensberger wird am Samstag noch einmal alles geben.REUTERS

Ski Alpin Bei Teambewerben haben Österreichs Skifahrer in der jüngeren Vergangenheit nicht gerade geglänzt. Der letzte Podestrang im Weltcup datiert von 2015. Bei der WM vor einem Jahr in St. Moritz landeten die Rot-Weiß-Roten nur auf Rang fünf, Gold war an Frankreich vor der Slowakei und Schweden gegangen. Will man bei der Olympia-Premiere in Yongpyong am Samstag eine Medaille, muss man wohl wieder an Schweden vorbei. „Es wird ein ganz harter Kampf. Aber wenn wir die Schweden schlagen können, ist viel drin“, sagt Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum.

Der Raster wird nach dem Nationencup und nicht nach dem Slalom-Ranking erstellt, Österreich ist topgesetzt. Kriechbaum bemängelt am Reglement, dass bei Gleichstand die beste Dame und der beste Herr zählen und nicht alle Zeiten zusammengezählt werden. „Dann wäre es ein richtiger Teambewerb wie im Skispringen und Langlauf.“

Österreich geht mit Stephanie Brunner, Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger sowie Manuel Feller, Michael Matt und Marco Schwarz ins Rennen. Schweden wirft unter anderem die zwei Olympiasieger Andre Myhrer und Frida Hansdotter ins Rennen.