Problem des
Rauchverbots

Leserbriefe / 23.02.2018 • 17:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 22. Februar 2018.
VN-Bericht vom 22. Februar 2018.

Ein nikotinsüchtiger Vater ist ein negatives Vorbild für seine Kinder. Er macht sich damit verantwortlich, dass diese später ebenfalls rauchen und dadurch ein erhöhtes Risiko haben, Herz-, Gefäß- und Lungenerkrankungen zu bekommen. In der Folge bedeutet das teure Behandlungen und Frührente. Wenn ein nikotinsüchtiger Vizekanzler und seine Parteikollegen das geplante Rauchverbot in der Gastronomie kippen sollten, wäre das eine Schande für ganz Österreich, das ohnehin schon diesbezüglich als Schlusslicht europaweit angeprangert wird. Eine Raucherentwöhnung ist heute infolge vielfältiger Angebote viel leichter möglich als das Freiwerden von Drogensucht. Sie ist heute nur noch eine Frage von Wille und Verantwortung. Wenn Österreich weiterhin eine ­Demokratie bleiben soll, darf die letzte Entscheidung über dieses Thema nicht von einer Partei oder vom Parlament getroffen werden, sondern obliegt einzig und allein dem Volk. Es muss daher eine Volksabstimmung unverzüglich und nicht erst 2021 erfolgen.

Dr. Hermann Anzenbacher,

Haselstauderstraße, Dornbirn