Sulzberger feiern ihren Olympia-Teilnehmer

Sport / 23.02.2018 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sulzberg Wenn am Ortseingang von Sulzberg Wilkommensschilder mit fünf Ringen stehen, die Mitglieder des Musikvereins aufspielen und Kinder mit Langlaufskiern Spalier stehen, dann kann es nur eines bedeuten: Olympia-Teilnehmer Dominik Baldauf ist heimgekehrt. Freunde, Bekannte, Verwandte und Funktionäre haben den Langläufer gestern Abend im Laurenzisaal empfangen und gefeiert. „Es ist der Traum jedes Sportlers, bei Olympia zu starten. Dazu braucht es Ausdauer, eisernen Willen und den Glauben an die eigene Stärke, und das hat Dominik bewiesen“, sagte Bürgermeister Helmut Blank. Einen kleinen Seitenhieb gab es gegenüber dem deutschen Fernsehen, da Sulzberg mit Salzburg verwechselt wurde. Doch dies habe den Stolz der Bregenzerwälder nicht geschmälert, scherzte das Gemeindeoberhaupt. Sichtlich erfreut über die Leistung des Langläufers war ebenso SC-Bregenzerwald-Präsident Josef Erath und VSV-Vizepräsidentin Christel Schwendinger. „Die Region hat wieder ein sympathisches Aushängeschild und bis zur absoluten Weltspitze fehlen lediglich noch paar Sekunden“, meinte er. Auch SV-Sulzberg-Obmann Richard Fink blickte optimistisch in die Zukunft. „Diesmal hat es noch für keine Medaille gereicht, aber es war definitiv ein großer Erfolg. Ich bin überzeugt, dass Dominik es noch an die Spitze schafft.“ Dominik Baldauf selbst schien fast ein bisschen überwältigt von der ganzen Aufmerksamkeit. „Ich bin eigentlich nicht so der Typ, der gerne im Mittelpunkt steht. Aber natürlich freue ich mich sehr, dass so viele Leute gekommen sind“, meinte er. Eines ist klar: „Ich hatte viele Wegbegleiter, aber ohne meine Eltern und Großeltern hätte ich es nie geschafft, zu Olympia fahren zu dürfen. Das werde ich ewig schätzen.“ VN-mef

Dominik Baldauf wurde gestern in seiner Heimatgemeinde empfangen. Mit dem SC-Obmann ließ er Olympia noch einmal Revue passieren. Für die Mama gab es Blumen. VN/Stiplovsek
Dominik Baldauf wurde gestern in seiner Heimatgemeinde empfangen. Mit dem SC-Obmann ließ er Olympia noch einmal Revue passieren. Für die Mama gab es Blumen. VN/Stiplovsek