Nach dem Kabinengang nicht mehr auf Touren gekommen

Sport / 25.02.2018 • 19:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lions-Coach Inaki Merino musste wegen Schiedsrichterkritik auf die Tribüne. VN/Sams
Lions-Coach Inaki Merino musste wegen Schiedsrichterkritik auf die Tribüne. VN/Sams

Dornbirner Basketballer mit 72:83-Heimniederlage gegen St. Pölten.

Dornbirn Die Raiffeisen Dornbirn Lions können auch im dritten Anlauf in diesem Kalenderjahr ihre Negativserie vor eigenem Publikum nicht beenden. Nach dem 84:101 gegen Mistelbach und dem 89:101 gegen Mattersburg haben die Messestädter am drittletzten Spieltag des Grunddurchganges der zweiten Basketball-Bundesliga gegen St. Pölten mit 72:83 das schlechtere Ende auf ihrer Seite.

Damit ist unabhängig von Ausgang der ausstehenden Begegnungen bei Leader Timberwolves und gegen Aufsteiger Jennersdorf bereits fix, dass die aktuell fünftplatzierten Lions die angepeilte Top-4-Platzierung, gleichbedeutend mit dem zweimaligen Heimvorteil in der Best-of-three Viertelfinalserie, nicht mehr erreichen werden.

Probleme von der Dreierlinie

Das Duell gegen den ÖBV-Serienmeister der 90er-Jahre aus Niederösterreich im Rahmen der 16. Raiffeisen Charity verlief bis zur Pause auf Augenhöhe. Nach dem Kabinengang präsentierten sich die Dragons wesentlich aggressiver und konnten sich auf 58:43 (25.) absetzen und ihren Vorsprung bis zum 77:61 (35.) verwalten. Im Gegensatz dazu riss bei den Gastgebern komplett der Faden. Besonders von der Drei-Punkte-Linie bekundeten die Akteure der Hausherren große Probleme. Ein zählbarer Erfolg bei 18 Versuchen unterstreichen die Harmlosigkeit von dieser Position an diesem Abend. Entsprechend enttäuscht über die Leistung seines Teams bei vollbesetzter Halle äußerte sich Dornbirn-Sportchef Markus Mittelberger nach Spielende: „Wir haben extrem früh die Kontrolle verloren und unsere Vorteile im Insidespiel nicht wirklich ausgenützt. Daneben fehlte das Tempo und unsere Wurfprozentsätze waren im Keller. Die Mannschaft war nicht in der Lage, sich auf die aggressive und intensive Spielweise der Dragons einzustellen und hat einfach zu schnell resigniert. Bis zum Beginn der K.-o.-Runde müssen wir vor allem im psychischen Bereich in eine andere Verfassung kommen.“ VN-JD

Lions-Center Toni Vicens erzielte 27 Punkte gegen die Dragons.VN/Sams
Lions-Center Toni Vicens erzielte 27 Punkte gegen die Dragons.VN/Sams

Zweite Basketball-Bundesliga 2017/18

Hauptrunde, 20. Runde

Raiffeisen Dornbirn Lions – UBC St. Pölten  72:83 (24:24, 41:45, 57:70)

Raiffeisen Dornbirn Lions: Filip Brajkovic, Arruti 14, Ivica Dodig 6, Kevric, Gmeiner 1, Buljubasic, Vicens 27, Holzer, Jussel 3, Weber, Luka Brajkovic 21, Valentin Dodig

Tabelle:  1. Vienna D. C. Timberwolves 20 18 2 1803:1483  +320 36

  2. UBC St. Pölten  20 15 5 1610:1440  +170 30

  3. Mistelbach Mustangs 20 15 5 1688:1408  +280 30

  4. Villach Raiders (Meister) 20 14 6 1734:1615  +119 28

  5. Raiffeisen Dornbirn Lions 20 12 8 1700:1578  +122 24

  6. Jennersdorf Blackbirds (Aufsteiger) 20 11 9 1413:1352  +61 22

  7. Mattersburg Rocks 19 11 8 1504:1399 +105 22

  8. Basket Flames Wien 20 8 12 1471:1517  -46 16

  9. KOS Celovec Klagenfurt 19 8 11 1423:1478  -55 16

 10. BBU Salzburg 20 4 16 1444:1600  -156 8

 11. Baskets 2000 Vienna Warriors 20 3 17 1365:1777  -412 6

 12. Wörthersee Piraten Klagenfurt 20 0 20 1207:1715  -508 0

Erklärung: Die Top8-Teams qualifizieren sich für das Viertelfinale (Best of three)

Restprogramm Grunddurchgang: Vienna D. C. Timberwolves – Raiffeisen Dornbirn Lions, 3. 3., 18 Uhr; Raiffeisen Dornbirn Lions – Jennersdorf Blackbirds, 10. 3., 18. 30 Uhr.