Berlinale-Gewinner in der Kritik

Kultur / 26.02.2018 • 20:15 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin Der Berlinale-Gewinner „Touch Me Not“ hat bei Kritikern ein geteiltes Echo ausgelöst. Die rumänische Regisseurin Adina Pintilie erforscht in ihrem Erstling die Spielarten und Grenzen menschlicher Sexualität. Damit gewann sie am Samstag überraschend den Goldenen Bären für den besten Film im Wettbewerb. Die Entscheidung der Jury um Präsident Tom Tykwer ist umstritten. Der britische „Guardian“ urteilte, der „doofe“ und „seichte“ Gewinnerfilm sei für das Festival eine Katastrophe. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ meinte: „Touch Me Not“ sei ein schlagendes Beispiel, wie man dem Kino die Erotik austreibe.