Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 26.02.2018 • 18:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schoppernau Im hohen Alter von 94 Jahren wurde Konrad Heid­egger nun von Gott heimgeholt.

Mit neun Geschwistern ist er in einer Großfamilie in Sibratsgfäll aufgewachsen und musste schon in jungen Jahren auf Alpen Hirtenbub und Pfister sein. Mit 19 Jahren wurde er in den Kriegsdienst einberufen, geriet in russische Gefangenschaft und konnte 1945 heimkehren. Es war sein Wunsch, der Gendarmerie beizutreten. 1946 kam er zur österreichischen Bundesgendarmerie. Seine ersten Dienstorte waren Brand und Lech. Von 1948 bis 1972 war er beim Gendarmerieposten Au tätig. In dieser Zeit lernte er seine Frau Olga Madlener kennen. Sie feierten 1956 Hochzeit und wurden 1960 Eltern der Tochter Anette, die heute mit ihrer Familie in Bregenz wohnt. 1972 wechselte er als Diensthundeführer zur Kriminalaußenstelle nach Gisingen, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1983 tätig war. Viele Familienangehörige, Verwandte, Nachbarn und Freunde der Familie nahmen am Auferstehungsgottesdienst von Dekan Georg Willam in Konzelebration mit Pfarrer Pius Fäßler teil. Ersterer ging in seiner Ansprache auf das Leben des Dahingeschiedenen ein und hob seine Gläubigkeit und seine positive Lebenseinstellung hervor. Die Enkelsöhne beteten die Fürbitten für den guten Opa. Eine Freundin der Familie trug den Lebenslauf vor, ein Frauenchor begleitete den Gottesdienst musikalisch. Der Kameradschaftsbund nahm korporativ teil, und Obmann Dietmar Lingg sprach Dankes- und Ehrenworte für die Vereinstreue.

Der stellvertretende Leiter der Kriminalabteilung in Bregenz, Michael Beyer, würdigte das Leben von Konrad. Konrad war ein großer Berg- und Naturfreund und verbrachte viel Zeit in den Bergen. Es war ihm ein Anliegen, dies den Enkelsöhnen Andre und Patrik zu zeigen und zu vermitteln.

Wir dürfen glauben, dass Konrad nun in Gottes Geborgenheit ausruht.