In der kältesten Winterwoche an der „frischen“ Luft

Vorarlberg / 26.02.2018 • 20:25 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Laslo Lakatos, 38, Bludenz, „Silbermann“. „Was soll ich machen? Das ist mein Job, ich lebe davon.“ Laslo Lakatos arbeitet als „Silbermann“ in der Bludenzer Altstadt. Unter seiner Verkleidung ist der Slowake mit zwei Hosen, Handschuhen, Hemd und Pullover dick eingepackt. „Ich stehe bis zu neun Stunden täglich in der Kälte, irgendwann friert es einen immer“, erklärt er. In den Pausen trinkt er deshalb viel Tee.

Laslo Lakatos, 38, Bludenz, „Silbermann“. „Was soll ich machen? Das ist mein Job, ich lebe davon.“ Laslo Lakatos arbeitet als „Silbermann“ in der Bludenzer Altstadt. Unter seiner Verkleidung ist der Slowake mit zwei Hosen, Handschuhen, Hemd und Pullover dick eingepackt. „Ich stehe bis zu neun Stunden täglich in der Kälte, irgendwann friert es einen immer“, erklärt er. In den Pausen trinkt er deshalb viel Tee.

Schwarzach Die Woche startete mit arktischen Temperaturen und strengem Frost. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) prognostiziert für die kommenden Tage bis zu – 20 Grad im Ländle. Im Büro lässt es sich bei diesen Temperaturen gut aushalten. Doch was ist mit jenen, deren Arbeitsplatz im Freien ist? Diese müssen der Kälte mit Handschuhen, Mütze und Zwiebellook trotzen. Die VN haben sich in Vorarlberg bei jenen Hartgesottenen umgehört, die sich auch von frostigen Temperaturen nicht abschrecken lassen. Ob Marktverkäufer, Gärtner, Barfrau oder Grillhendlverkäufer: Sie alle haben Tipps und Tricks, um sich vor der klirrenden Kälte zu schützen. VN-HAM, JLO, PAS, GER

Michael Schuler, 52, Bregenz, Stadtgärtner. Michael Schuler ist als Stadtgärtner das ganze Jahr im Freien tätig. Die kalten Temperaturen machen dem 52-Jährigen jedoch wenig aus: „Am besten schützt man sich mit mehreren Schichten gegen die Kälte.“ Wichtig für ihn ist, dass er auf jede Wetterbedingung dementsprechend reagiert. Egal ob frostig kalt oder sehr heiß, Michael Schuler hat immer die passende Kleidung an: „Die Kopfbedeckung darf nie fehlen.“

Michael Schuler, 52, Bregenz, Stadtgärtner. Michael Schuler ist als Stadtgärtner das ganze Jahr im Freien tätig. Die kalten Temperaturen machen dem 52-Jährigen jedoch wenig aus: „Am besten schützt man sich mit mehreren Schichten gegen die Kälte.“ Wichtig für ihn ist, dass er auf jede Wetterbedingung dementsprechend reagiert. Egal ob frostig kalt oder sehr heiß, Michael Schuler hat immer die passende Kleidung an: „Die Kopfbedeckung darf nie fehlen.“

Nadja Henschke, 38, Lech, Bedienung an der Eisbar. „Warm anziehen. Ich trage immer mehrere Schichten“, beschreibt Nadja Henschke ihr Rezept gegen die Kälte. Man fühle sich damit zwar wie eine Presswurst, „aber da muss man durch“. Damit die Getränke über Nacht nicht einfrieren, kommen Heizhauben zum Einsatz. „Untertags kann es aber schon mal sein, dass während des Service das Bier einfriert“, erzählt die gebürtige Berlinerin.

Nadja Henschke, 38, Lech, Bedienung an der Eisbar. „Warm anziehen. Ich trage immer mehrere Schichten“, beschreibt Nadja Henschke ihr Rezept gegen die Kälte. Man fühle sich damit zwar wie eine Presswurst, „aber da muss man durch“. Damit die Getränke über Nacht nicht einfrieren, kommen Heizhauben zum Einsatz. „Untertags kann es aber schon mal sein, dass während des Service das Bier einfriert“, erzählt die gebürtige Berlinerin.

Jamil Bhatti, 84, Bludenz, Marktverkäufer. „Ich habe eine Heizung bei mir“, klärt Jamil Bhatti auf. Er war gestern einer der wenigen, die auch bei eisigen Temperaturen in Bludenz seine Waren verkauften. „Wenn mir an den Händen kalt wird, stelle ich die Heizung auf den Tisch. Und wenn mir an den Füßen kalt wird, stelle ich sie auf den Boden“, erklärt Bhatti. Er führt sein Geschäft schon seit 14 Jahren.

Jamil Bhatti, 84, Bludenz, Marktverkäufer. „Ich habe eine Heizung bei mir“, klärt Jamil Bhatti auf. Er war gestern einer der wenigen, die auch bei eisigen Temperaturen in Bludenz seine Waren verkauften. „Wenn mir an den Händen kalt wird, stelle ich die Heizung auf den Tisch. Und wenn mir an den Füßen kalt wird, stelle ich sie auf den Boden“, erklärt Bhatti. Er führt sein Geschäft schon seit 14 Jahren.

Mladen Jankovic, 54, Dornbirn, Grillhendlverkäufer. „In meinem kleinen Stand ist es sehr heiß.“ Mladen Jankovic ist mobiler Grillhendlverkäufer in Vorarlberg. Für ihn sind die eisigen Temperaturen angenehm. Aufgrund seines heißen Grills zieht er auch jetzt keine Winterkleidung an: „Ich arbeite lieber im Winter.“ Und das, obwohl er in der kalten Jahreszeit weniger Kunden hat als im Sommer.

Mladen Jankovic, 54, Dornbirn, Grillhendlverkäufer. „In meinem kleinen Stand ist es sehr heiß.“ Mladen Jankovic ist mobiler Grillhendlverkäufer in Vorarlberg. Für ihn sind die eisigen Temperaturen angenehm. Aufgrund seines heißen Grills zieht er auch jetzt keine Winterkleidung an: „Ich arbeite lieber im Winter.“ Und das, obwohl er in der kalten Jahreszeit weniger Kunden hat als im Sommer.

Fritz Gentner, Lech, Liftmitarbeiter. „Ich trinke heiße Zitrone mit Honig und trage verschiedene Schichten aus Funktionsmaterialien, so dass die Feuchtigkeit weggeht und die Wärme bleibt“, erläutert Fritz Gentner. Ein ebenso wichtiger Kälte-Begleiter sind für den Rüfikopfbahn-Mitarbeiter die Filzsohlen in den Schuhen. „Aber man ist abgehärtet. Wir sind ja jeden Tag draußen“, schickt er nach.

Fritz Gentner, Lech, Liftmitarbeiter. „Ich trinke heiße Zitrone mit Honig und trage verschiedene Schichten aus Funktionsmaterialien, so dass die Feuchtigkeit weggeht und die Wärme bleibt“, erläutert Fritz Gentner. Ein ebenso wichtiger Kälte-Begleiter sind für den Rüfikopfbahn-Mitarbeiter die Filzsohlen in den Schuhen. „Aber man ist abgehärtet. Wir sind ja jeden Tag draußen“, schickt er nach.