Menschen zusammenbringen

Vorarlberg / 26.02.2018 • 18:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Vorstand des Seniorenclubs mit Neo-Obfrau Inge Naier (Mitte). Verein, BI
Der Vorstand des Seniorenclubs mit Neo-Obfrau Inge Naier (Mitte). Verein, BI

Inge Naier wurde zur Obfrau des Seniorenclubs Bludenz gewählt.

Bludenz „Der Verein ist sehr gut aufgestellt und läuft hervorragend. Es ist eine Herausforderung, diesen Standard zu halten“, sagte Inge Naier über ihre neue Aufgabe als Obfrau des Seniorenclubs Bludenz. Kürzlich wurde die Bludenzerin vom Vorstand des Vereins einstimmig zur Nachfolgerin von Josef Gantner gewählt, der diese Funktion zwölf Jahre lang innehatte.

Rundes Jubiläum

Der Klub feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen. Mit derzeit 1568 Mitgliedern, die aus dem ganzen Land kommen, gilt es, unterschiedlichste Interessen zu vertreten. „Wir sind ein Verein von Senioren für Senioren, die das Ziel haben, etwas Sinnvolles zu machen. Die Leute sollen sich wohl fühlen“, betonte Inge Naier. Mit einem Programm, das so unterschiedliche Schwerpunkte wie Kegeln, Singen, Wandern, Jassen, Betriebsbesichtigungen und vieles mehr anbietet, ist dies sicherlich gewährleistet. So werden auch gemeinsame Reisen unternommen, dieses Jahr steht eine Genussreise ins Piemont an.

Das Durchschnittsalter im Seniorenclub ist sinkend, was auch eine Veränderung des Angebots beinhaltet. Für die agile Obfrau ist dies kein Problem, sie hat reichlich Erfahrung mit der Führung eines Vereins, war die selbstständige Geschäftsfrau doch zwölf Jahre lang Obfrau der WIGE in Bludenz und hat in dieser Funktion sehr viele Neuerungen initiiert.

Bereits am Freitag war die erste Sitzung des Vorstands, über den sie voll des Lobes ist: „Ein toller Vorstand. Hier kann sich jeder auf jeden komplett verlassen. Alle arbeiten mit!“

Allein wäre diese umfangreiche Aufgabe kaum zu bewältigen, jedes Jahr muss die Weihnachtsfeier organisiert werden, zu der mittlerweile dreihundert Leute kommen, oder auch der Frauennachmittag, der sich inzwischen fix etabliert hat. Aber auch die Karfreitagsmeditation muss rechtzeitig vorbereitet werden. Zudem sollen die Kurse in Englisch, Computer, Yoga und Gymnastik zeitgerecht stattfinden. Das Angebot ist ausgesprochen breit gefächert und vielseitig.

Inge Naier sieht die Herausforderung jedoch gelassen: „Ich habe keine Angst, dass ich das nicht schaffen werde. Im Gegenteil: Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Team und im Klub. Das Ganze hat ja auch einen sehr sozialen Aspekt. Wir sind ein Klub, der Menschen in freundschaftlicher Form zusammenbringt.“ BI

„Wir haben einen tollen Vorstand. Hier kann sich jeder auf jeden komplett verlassen.“