Schüler in Parkland kehrten nach Massaker in ihre Klassen zurück

Welt / 28.02.2018 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für die Schüler beginnt jetzt wieder der Alltag. AP
Für die Schüler beginnt jetzt wieder der Alltag. AP

Parkland Zwei Wochen nach dem Massaker an einer High School im US-Bundesstaat Florida beginnt für die Überlebenden allmählich wieder der Schulalltag. Die Jugendlichen kehrten am Mittwoch in ihre Klassen zurück. Für die Schüler ein emotionales Wiedersehen. Mit ihrer Forderung nach einem strengeren Waffenrecht stießen sie am Dienstag bei einem Treffen mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, auf taube Ohren. Der Direktor der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Ty Thompson, sprach vom „Beginn des Heilungsprozesses“. Am Mittwoch gehe es nicht ums Lernen, sondern darum, sich wieder wohlzufühlen in der Schule.

Bewaffneter Lehrer festgenommen

Inmitten der Diskussion über eine Bewaffnung von Lehrern in den USA ist unterdessen in Georgia ein Lehrer festgenommen worden, der sich bewaffnet in einem leeren Klassenraum verbarrikadiert hatte. Die Schule wurde geräumt. Kinder seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen, hieß es. Der Mann habe sich nach 30 Minuten freiwillig gestellt, in denen er mit den Beamten konfrontiert gewesen sei.