Eishockey: EHC schafft es ins siebte Play-off-Spiel

Sport / 29.03.2019 • 06:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der EHC Lustenau gewann in der Rheinhalle auch das dritte Heimspiel in der Play-off-Serie gegen Salzburg, stellte in der Serie den Ausgleich her. Hartinger
Der EHC Lustenau gewann in der Rheinhalle auch das dritte Heimspiel in der Play-off-Serie gegen Salzburg, stellte in der Serie den Ausgleich her. Hartinger

Lustenau feiert im sechsten Play-off-Viertelfinale eine 4:2-Heimerfolg gegen Salzburg.

Lustenau Partie sieben muss entscheiden. Der EHC Lustenau erkämpfte sich mit einem 4:2-Heimsieg in der Rheinhalle gegen die Juniors aus Salzburg im Platz-off-Viertelfinale ein Entscheidungsspiel. „Wir haben es drei Mal nicht nützten können, jetzt versuchen wir es noch einmal“, freut sind EHC-Traiener Christian Weber auf den vierten Auftritt morgen in der Mozartstadt. Der Coach war mit dem kämpferischen Einsatz sehr zufrieden. Seine Mannschaft drehte im letzten Drittel einen 1:2-Rückstand in einen 4:2-Erfolg um. „Wir haben am Ende wieder viel Energie ins Spiel geworfen, der Sieg ist sicher nicht unverdient. Wir haben aber zu viele Strafen klassiert, im Mitteldrittel die Emotionen nicht in die richtige Richtung bekommen.“

Schnelle Führung

Webers Wunsch nach einer schnellen Führung erfüllte Chris D‘Alvise. Der Play-off-Topscorer, schon in der ersten Minute mit einer sehr guten Möglichkeiten präsent, schupfte die Scheibe nach einem Zuspiel von Stefan Hrdina am langen Eck zur 1:0-Führung (5.) ins Tor der Salzburger, es war sein achter Saisontreffer. Die Juniors, die sich wieder mehr Spielanteile und bis zum Spielende einen Torschußvorteil von 38:18 verschafften, konterten durch einen Distanzschuss von Lukas Schreier mit dem 1:1 (9.). Der EHC kompensierte den verletzugnsbedingten Ausfall von Marc-Olivier Vallerand mit Doppelschichten der Routiniers, vor allem Martin Grabher Meier, D‘Alvise und Eetu-Ville Arkiomaa verrichten Schwerarbeit. Weber: „Es haben alle richtig hart gekämpft, das braucht unser Spiel.“
Im Mitteldrittel schwächte sich Lustenau mit (zu) vielen Strafen, eine davon musste in doppelter Unterzahl überstanden werden. Paul Huber brachte seine Salzburger im Powerplay mit 2:1 (22.) in Führung. Bei einem Kräfteverhältnis von vier gegen vier auf dem Eis scheicherte David Slivnik in der 24. Minute zwei Mal an Torhüter Leevi Laakso. Thomas Auer (25.), D‘Alvise (28.), Philip Putnik (33.) fanden die nächsten Gelegenheiten für den Asugleich vor, auf der anderen Seite musste Mathieu Corbeil sein ganzes Können gegen Oliver Nordberg (34.) aufbieten.

Einen Gang zugelegt

Im Schlussdrittel legte Lustenau, wie fast immer in dieser Serie, einen Gang zu. Zuerst rettete aber Corbeil nochmals gegen Nordberg, dann waren die Gastgeber präsent. Philipp Winzig traf die Scheibe nicht perfekt, aber in Baseball-Manier übernimmt Jürgen Tschernutter den Puck direkt aus der Luft zum 2:2-Ausgleich (45.). D‘Alvise ist dann in Überzahl mit Treffer Nummer zwei an diesem Abend zum 3:2 (47.) erfolgreich. Der EHC verwaltete den Vorsprung mit viel Routine, Arkiomaa stellte in der 59. Minute mit einem Empty-Net-Treffer den 4:2-Endstand her. do-ko