Motorsport: Sieben Teams zünden in der DTM den Turbo

Sport / 03.05.2019 • 11:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Teams von Audi, BMW und Aston Martin kämpfen in diesem Jahr in 18 Läufen um die DTM-Krone. DTM

Rene Rast zählt im Titelkampf zum Favoritenkreis.

Hockenheim Saison Nummer 33 oder die 20. seit der Neugründung im Jahr 2000. Die DTM startet in Hockenheim mit dem Training in ihre neue Saison, die 18 Läufe an neun Rennwochenenden umfasst. Beim DTM-Finale, wiederum in Hockenheim, kommen mindestens drei Wagen aus Japan zum Einsatz, im Gegenzug werden mindestens zwölf DTM-Boliden für ein Show-Rennen mit der Super GT nach Fuji (23. bis 24. November) reisen.


Der alte V8-Motor wurde durch ein Turboaggregat abgelöst. Die neuen Wagen haben über 600 PS, das zulässige Leergewicht wurde auf 968 kg gesenkt. Mercedes hat die Serie verlassen, dafür ist Aston Martin nachgerückt. Das Team R-Motorsport setzt vier Fahrzeuge der Briten ein, gefahren u. a. vom Ex-Mercedes-Werkspiloten Paul Di Resta sowie von Ferdinand von Habsburg, einem Urenkel des letzten österreichischen Kaisers. Insgesamt sind 18 Fahrer dabei, zwei von ihnen, Pietro Fittipaldi und Jonathan Aberdein, starten im Audi für das Kundenteam WRT. Die übrigen Starter sind Werksfahrer.


Zu den Titelfavoriten gehört der in Höchst lebende Rene Rast, der weiter für das Team Rosberg unterwegs ist. 2018 verlor er die Meisterschaft knapp gegen Gary Paffett, der in die E-Serie umgestiegen ist.


Neu: Pro Rennstrecke wird eine festgelegte Rundenzahl gefahren, woraus sich in etwa eine Renndauer von 58 Minuten ergeben soll. Die Fahrer haben weiter die Möglichkeit, ihre Heckflügel flachzustellen, um das Überholen zu erleichtern (DRS). Die Piloten haben zudem einen „Push-to-Pass“-Knopf auf ihrem Lenkrad, der für fünf Sekunden 30 PS zusätzlich freisetzt.