Eishockey: Marco Rossi schmerzt das Aus, die Premiere in Kanada war aber perfekt

15.05.2019 • 07:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marco Rossi machte sich in seiner ersten Saison in Ottawa einen Namen. Wutti
Marco Rossi machte sich in seiner ersten Saison in Ottawa einen Namen. Wutti

Der Ländle-Stürmer war in Ottawa ein Leistungsträger.

Ottawa Das Ende kam dann doch etwas überraschend. Marco Rossi und die Ottawa 67‘s verloren die Play-off-Finalserie in der Ontario Hockey League mit 2:4, verpassten damit den Einzug in den Memorial Cup, das Abschlussturnier der drei kanadischen Juniorenligen. „Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß“, sagt der 17-Jährige aus Rankweil. Vor allem, nachdem man in der Serie gegen Guelph Storm mit 2:0 (7:2, 4:3) in Führung gelegen war. Mit vier Niederlagen in Serie (2:7, 4:5, 3:4, 3:8) brachte sich das Team von Trainer Andre Tourigny um die Früchte. Nach einem perfekten Grunddurchgang setzte sich Ottawa im Play-off gegen Hamilton, Sudbury und Oshawa jeweils mit vier Siegen durch. Knackpunkt im Finale gegen Guelph war wohl die Verletzung von Stammtorhüter Michael DiPietro, die die Mannschaft verunsicherte.


Rossi selbst darf mehr als zufrieden auf seine erste Saison in Kanada zurückblicken. Mit 29 Toren und 36 Vorlagen in 53 Spielen zeigte er trotz einer Verletzungspause bereits im Grunddurchgang auf. Als Mittelstürmer der ersten Angriffsreihe von Ottawa kam er im Play-off in 17 Spielen auf sechs Treffer und 16 Assists. Rossi war bester Rookie, also Neuling, seiner Mannschaft.
Diese Woche geht es für vier Wochen nach Hause ins Ländle, bereits Mitte Juni steht in Ottawa ein erstes Trainingslager auf dem Programm. In Florida hat Rossis Agentur dann eine Woche für Persönlichkeitsschulung reserviert, mit Fitnesscoach Philipp Pinter wird im Sommer an Kraft und Kondition gearbeitet. Im Juli gibt es dann ein bis zwei Wochen eisfrei.