Tohuwabohu bei den Freiheitlichen geht weiter: Lorünser Ortsgruppe trat aus der Partei aus und dann doch wieder ein

Politik / 17.05.2019 • 15:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landesparteichef Christof Bitschi sieht sich derzeit mit Austritten und Wiedereintritten in seine Partei konfrontiert. VN/HARTINGER

Nach den Götzner Gemeindevertretern haben Lorünser Freiheitliche den Parteiaustritt erklärt. Nach einem Gespräch mit Bitschi traten sie vom Rücktritt zurück.

Lorüns, Bregenz Bei den Freiheitlichen geht es derzeit turbulent zu. Nachdem der Parteiaustrittt von bis zu fünfzehn Gemeindevertretern mit Bundesrat Christoph Längle in Götzis für Wirbel bei den Blauen gesorgt hatte, teilte die Ortsgruppe Lorüns mit Obmann Otto Schuh an der Spitze am Freitag, 11.44 Uhr, schriftlich den Parteiaustritt aller vier Gemeindevertreter mit. Der Grund dafür: „Die Landes-FP entwickelt sich in den letzten Jahren in eine Richtung, die für uns nicht mehr tragbar ist. Jene Vorgänge, die sich sich im Vorfeld der Landtagswahl 2014 im Vorarlberger Oberland abgespielt haben, scheinen sich in ähnlicher Weise im Vorarlberger Unterland zu wiederholen.“

Zwei Stunden später Rücktritt vom Rücktritt

In der Landesparteizentrale der FP in Bregenz schrillten die Alarmglocken. Landesparteichef Christof Bitschi suchte das Gespräch mit den Lorünsern und siehe da: Um 13.54 Uhr folgte das nächste E-Mail von Otto Schuh. Darin bekräftigt der Ortsparteichef den Rücktritt der Ortsgruppe vom Rücktritt: „Es sind Kritikpunkte und Missverständnisse vorgelegen über Sachverhalte der ferneren Vergangenheit. Diese konnten in einem klärenden Gespräch mit Christof Bitschi ausgeräumt werden. Wir werden daher als gesamte Ortsgruppe bei der FP verbleiben und Bitschi und die Vorarlberger Freiheitlichen auch bei der kommenden Landtagswahl mit ganzer Kraft unterstützen.“