Pfarrer Hubert Lenz wird neuer Generalvikar

VN / 24.05.2019 • 12:31 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der designierte neue Generalvikar, Pfarrer Hubert Lenz (l.) mit Bischof Benno Elbs und Noch-Generalvikar Dompfarrer Rudi Bischof. T.WALSER

Harder Pfarrer Hubert Lenz (53) tritt ab 1. September 2019 das Erbe des Feldkircher Dompfarrers Rudi Bischof (77) als Generalvikar an.

Feldkirch „Als Kirche befinden wir uns im Moment in einer Phase des Umbruchs. In solchen Situationen braucht es eine hohe Aufmerksamkeit für das Gemeinsame, aber auch ein offenes Ohr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Menschen in unserem Land. Ich schätze an Hubert Lenz, dass er tief im Glauben verwurzelt und bei den Menschen zu Hause ist. Beides wird es für die kommenden Herausforderungen brauchen. Hubert Lenz wird mit Beginn des Arbeitsjahres offiziell das Amt des Generalvikars antreten“, stellte Bischof Benno Elbs am Freitag den designierten Generalvikar im Saal des Diözesanhauses vor.

Vertraut mit Praxis und Verwaltung

Pfarrer Hubert Lenz ist kein Unbekannter in der Diözese Feldkirch. Als Pfarrer von Nenzing, später als Dekan und jetzt als Pfarrer in Hard ist er seit rund 20 Jahren in der Seelsorge tätig. Als Mitglied diverser diözesaner Gremien wie etwa dem Diözesanrat oder der Liturgiekommission ist er auch mit der diözesanen Verwaltungs- und Organisationsstruktur bestens vertraut. Die neue Aufgabe übernehme er nun mit viel „Freude und Elan.“ Und Lenz weiter: „Ich komme aus der Pfarrseelsorge und kenne die Freuden und die Sorgen, die schönen Seiten und die Herausforderungen des Pfarrerseins und der Pfarrgemeinde. Diese Erfahrungen bringe ich in meine neue Aufgabe ein. Darum wird für mich ein wichtiger Teil meiner neuen Aufgabe sein, die Priester zu unterstützen. Als Pfarrer erlebe ich in den Pfarren, wie viele Menschen sich engagieren. Schon als Pfarrer war es mir – und jetzt erst recht ist es mir – ein großes Anliegen, die Laien und ihre Mitverantwortung in der Kirche zu stärken. Vor allem wünsche ich mir, dass Frauen mehr Verantwortung in der Kirche bekommen. Und ich erlebe in den Pfarren viele engagierte Menschen, denen Pfarre und Kirche wichtig sind. Ich möchte jedenfalls meinen Beitrag leisten, dass wir als Katholische Kirche in Vorarlberg in eine gute Zukunft gehen können“.“

Rudi Bischof bleibt bis Ende August

Bis Ende des Sommers liegt das Amt und die Funktion des Generalvikars noch in den Händen von Dompfarrer Rudolf Bischof. Ihm dankte Bischof Benno Elbs auf ganz persönliche Art und Weise. „Ein großes Danke gilt dem scheidenden Generalvikar Rudolf Bischof, der mit kommendem Sommer in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Ich danke dir für den guten Weg, den wir in den letzten sechs Jahren gemeinsam für die Menschen gegangen sind. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus warst du Chef, Stütze und Motivator zugleich.“

„Ich bin mit Leib und Seele Pfarrer und habe meinen Dienst immer als gottvoll und menschennah verstanden.“

Pfarrer Hubert Lenz, designierter Generalvikar