Fußball: Altach bietet den Österreichern die meisten Einsatzminuten

08.06.2019 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der SCR Altach gibt den österreichischen Spielern, im Bild Manfred Fischer, die meiste Spielzeit. GEPA
Der SCR Altach gibt den österreichischen Spielern, im Bild Manfred Fischer, die meiste Spielzeit. GEPA

Mehr Zuschauer in der Bundesliga, weniger für den SCRA.

Altach Der Cashpoint SCR Altach bietet seinen österreichischen Spielern in der Fußball-Bundesliga die meiste Einsatzzeit. 26.318 Minuten durften die heimischen Akteure auf den Platz, das macht 83,1 Prozent aller gespielten Minuten und Rang eins in der liga-weiten Statistik. Mattersburg (26.246/82,8), Hartberg (24.937/78,7), Wolfsberg (24.758/78,2) und Sturm Graz (24,565/77,5) folgen dahinter, das Schlusslicht ist Meister Salzburg mit 13.363 Minuten und 42,2 Prozent. Insgesamt 73 Prozent der Gesamtspielzeit wurden von Österreichern absolviert, in der Vorsaison waren es 73,6.

Durch das neue Format mit zwölf Vereinen und einem Europa-League-Play-off spielten die heimischen Fußballer um 19.395 Minuten bzw. 7,4 Prozent mehr als in der Vorsaison. Auffällig ist auch, dass im entscheidenden Finaldurchgang der Österreicher-Anteil von 72,4 Prozent aus dem Grunddurchgang auf 74,1 Prozent gesteigert wurde.

Im Talente-Ranking steht die Admira an der Spitze der Wertung, österreichische U22-Spieler absolvierten beim Verein aus der Südstadt 23,4 Prozent der Spielzeit. Auf den Plätzen folgen St. Pölten mit 19,1 Prozent sowie Vorjahressieger Austria Wien mit 16,1 Prozent.

Plus und Minus

Ein Plus verzeichnete die Liga in der Zuschauerstatistik. Insgesamt 1.258.900 Fans (im Schnitt 6456) und damit 9,5 Prozent mehr kamen in der ersten Saison der 12er-Liga in die Stadien. Obwohl der direkte Vergleich zwischen einer 10er- und 12er-Liga aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Klubs und Spielen nur schwer möglich ist, ergibt sich beim Liga-Durchschnitt dennoch ein leichtes Plus von 1,1 Prozent. „Mit dem neuen Bundesliga-Modus haben wir vom Anfang bis zum Ende Spannung pur erlebt“, zieht Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer ein positives Resümee. „Dieser hohe Unterhaltungswert zeigt auch erste positive Entwicklungen bei den Zuschauerzahlen. Der Trend geht in die richtige Richtung.“

Neun von zwölf Klubs weisen ein Zuschauerplus auf, Altach musste mit 66.121 Besuchern (im Schnitt waren es 4133) ein Minus von 3,6 Prozent hinnehmen. Die meisten Fans lockte Rapid Wien mit 289.815 Besuchern ins Stadion, das macht einen Durchschnitt von 16.101 Zuschauern. Bei den Grün-Weißen steht nach einer turbulenten Saison allerdings ein Minus von 14,3 Prozent in der Statistik.