Nächste Schritte zur neuen Rappenlochbrücke

Vorarlberg / 16.06.2019 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Behelfsbrücke des Bundesheeres hält, aber für einen dauerhaften Neubau gibt es bald keine Fördergelder mehr. ha
Die Behelfsbrücke des Bundesheeres hält, aber für einen dauerhaften Neubau gibt es bald keine Fördergelder mehr. ha

Erneute Bauverhandlung um Rappenlochbrücke steht an.

dornbirn Seit 2011 führt eine Behelfsbrücke über die Rappenlochschlucht. 2021, also zehn Jahre später, soll ein dauerhafter Neubau sie ersetzen. Dieses Zeitlimit ist wichtig, weil nach Ablauf von zehn Jahren keine Fördergelder des Bundes mehr fließen. Noch heuer will man die nötigen Genehmigungen vorliegen haben, sodass 2020 gebaut werden kann, verlautbarte vergangenes Jahr Stadtrat Gebhard Greber. Nun sind die Anträge offenbar endgültig auf Schiene. 

Bereits im August 2017 hat die Stadt um verschiedene wasserrechtliche, naturschutzrechtliche und forstrechtliche Bewilligungen angesucht und diese auch bekommen, wie aus einer Kundmachung der BH hervorgeht. Weil aber die Herstellung einer Abflusssektion in der Ebniterach aus naturschutzfachlicher Sicht kritisch beurteilt wurde, hat die Stadt Dornbirn Umplanungen vorgenommen.

Mitte Mai hat die Stadt erneut um die Genehmigungen für die Absprengung des Felsüberhanges, die Herstellung einer Abflusssektion in der Ebniterach, die Errichtung einer Baustellenzufahrt und die Errichtung eines Lagerplatzes/einer Behandlungsanlage angesucht.