Der Fall Soner Ö.

Leserbriefe / 17.06.2019 • 17:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ich erlaube mir, für die leidgeprüfte Familie des Mordopfers aus meinem Gefühlsbereich ein paar Zeilen zu schreiben. Nach Hallers Gutachten war der Mörder zurechnungsfähig. Sein Fazit: er schlägt eine doppelte Therapie vor. Frage: wer bezahlt diese? Wer bezahlt den weiteren Aufenthalt? Wer bezahlt die Anwälte? Wenn ich entscheiden könnte, ich würde, für die Dauer des Aufenthalts dieses Mörders in Österreich, jegliche Steuerzahlung verweigern. Ich würde gegen dieses Rechtssystem eine Kampagne starten. Zu diesem Fall hat sich kaum ein Politiker entsprechend eingesetzt, um hier klare Verhältnisse zu schaffen. Eigentlich gehört mit der türkischen Regierung ein Abkommen getroffen, damit solche Typen umgehend in die Türkei abgeschoben werden könnten und dort ihre Haftstrafe verbüßen müssen. Man hat das Gefühl, dass bei dem ganzen Rechtsgehabe der Staat solche Kriminellen noch schützt. Auge um Auge mag vielleicht nicht mehr zeitgemäß sein, aber trotzdem muss im Rechtssystem ein adäquater Ausgleich zum Leid geschaffen werden. Dieser sollte jedoch nicht auf Kosten der Allgemeinheit gehen.

Otto Ohrmeier,

Dornbirn