Stabile Besucherzahlen und eine zerstörte Fliege

Kultur / 17.06.2019 • 19:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Blickfang war ein 3,60 Meter hohes lilafarbenes Verpackungsherz von Jeff Koons. afp
Blickfang war ein 3,60 Meter hohes lilafarbenes Verpackungsherz von Jeff Koons. afp

Basel Mit rund 95.000 Besuchern knüpfte die Art Basel an die Erfolge der letzten Jahre an, wie die Leitung der Kunstmesse nach Abschluss am Sonntag vermeldete. Die Art Basel habe mit 290 Galerien aus 34 Ländern Sammler aus über 80 Staaten angelockt. Zu den gewichtigsten Verkäufen gehörten ein Frühwerk von Gerhard Richter und ein monochromes Gemälde des 1974 verstorbenen Südkoreaners Kim Whanki, die für 17,75 Millionen bzw. 8,88 bis 10,65 Millionen Euro einen Abnehmer fanden. Wie die Messe mitteilte, hat sich das neue Preissystem, das jungen Galerien Mietnachlässe gewährt, bewährt. Heuer waren 19 Galerien erstmals präsent – darunter Häuser aus Südamerika, Asien aber auch aus Basel, wie die Galerie Knöll, die eine Soloschau mit Werken des Bauhaus-Künstlers Max Bill zeigte. Aus Österreich kamen Martin Janda, die Galerieen Krinzinger, nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder sowie die Galerie Thaddaeus Ropac.

Unterdessen sorgte ein Zwischenfall auf der Art Basel für Aufsehen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hat ein dreijähriges Kind beim Stand der Matthew Marks Gallery vom Kinderwagen aus die Plastik „Fliege“ der Künstlerin Katharina Fritsch berührt und dabei die Flügel abgebrochen. Der Schaden belaufe sich auf knapp 50.000 Euro.