Der neue Modus wird vorerst nicht angetastet

Sport / 18.06.2019 • 22:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bundesliga evaluiert, Klubs behalten
Punkteteilung bei.

Wien Die Vertreter der zwölf Klubs der Fußball-Bundesliga haben ein erstes Fazit nach der Premierensaison im neuen Modus gezogen. Dabei sei es einstimmig zur Entscheidung gekommen, dass das Format während der Saison 2019/20 gründlich evaluiert werden soll, hielt die Bundesliga in einer Aussendung fest. Bis dahin bleibt alles beim Status quo. Beschlossen wurde eine neue Aufstiegsregelung.

Demnach sind künftig ausschließlich die sportlich Erst- und Zweitplatzierten der 2. Liga in die Bundesliga direkt aufstiegsberechtigt. Haben diese zwei Klubs keine Lizenz für die höchste Spielklasse, findet eine Relegation zwischen dem besten lizenzierten Klub der 2. Liga gegen den Letztplatzierten der Bundesliga statt. Befindet sich unter den ersten acht Zweitliga-Clubs keiner mit Lizenz, gibt es keine Relegation nach Saisonende. Der Bundesliga-Letzte müsste dann nicht absteigen.

Keine Änderung im Aufsichtsrat

An der Bundesliga selbst wird indes vorerst nicht herumgedoktert. Der Evaluierungsprozess werde „analog zum ursprünglichen Reformprozess gemeinsam mit den Stakeholdern in den Bereichen Sport/Wirtschaft/Zuschauer“ durchgeführt. Gerade, aber nicht nur Sturm Graz hatte sich dafür eingesetzt, die heftig diskutierte Punkteteilung zu überdenken. Die Bundesliga konterte die Vorwürfe, verwies auf die höhere Spannung und leicht gestiegene Zuschauerzahlen.

Der Bundesliga-Aufsichtsrat bleibt personell unverändert. Sowohl Innsbruck-Präsident Gerhard Stocker als auch WSG-Wattens-Klubchefin Diana Langes-Swarovski sind im Gremium weiter vertreten. Über den Aufsichtsratsvorsitz wird demnächst entschieden.