Eishockey: Der Anfang wäre gemacht

Sport / 19.06.2019 • 23:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mikko Vainonen kommt von Erste-Bank-Liga-Konkurrent Znojmo nach Dornbirn.gepa
Mikko Vainonen kommt von Erste-Bank-Liga-Konkurrent Znojmo nach Dornbirn.gepa

Der Dornbirner EC verpflichtete Mikko Vainonen, Evan Trupp und William Rapuzzi.

Dornbirn Der Anfang wäre gemacht. Mit dem finnischen Verteidiger Mikko Vainonen sowie den amerikanischen Stürmern William Rapuzzi und Evan Trupp hat der Dornbirner EC ein neues Legionärstrio für die kommende Saison in der Erste Bank Liga verpflichtet. Am 11. August geht es für die Mannschaft von Trainer Jussi Tupamäki im ersten Testpiel auf eigenem Eis gegen den HC Thurgau.

Weltmeister mit Finnland

Vainonen bringt bereits EBEL-Erfahrung mit. Der 25-Jährige, 2012 die Nummer 118 in der vierten Draft-Runde von den Nashville Predators gezogen, verteidigte in der vergangenen Saison für den EBEL-Konkurrenten HC Znojmo. Der Mann aus Helsinki kam in 33 Spielen auf acht Tore und 13 Vorlagen. „Sein Körper erlaubt ihm eine solide Defensivarbeit und er kann uns auch nach vorne helfen“, beschreibt Dornbirns neuer Cotrainer Markku Kyllönen den 1,90-Meter-Mann, der 2014 mit der Suomi-Auswahl U-20-Weltmeister war. Noch vor einem Jahr war Kyllönen beim Team von Vaasa während elf Spielen für die Skills-Entwicklung von Vainonen verantwortlich.
Die beiden Amerikaner Rapuzzi und Trupp werden vom Klub als harte Arbeiter beschrieben. Trupp kann als Mittelstürmer oder Flügel eingesetzt werden. Der 31-Jährige aus Anchorage spielte in den Überseeligen ECHL und AHL, in den vergangenen drei Jahren in Deutschland zwei Saisonen für Augsburg (96 Spiele/17 Tore/49 Vorlagen), eine in Iserlohn (49/6/29). „Er ist ein absoluter Profi mit dem richtigen Charakter und einer guten Spielintelligenz“, beschreibt Coach Tupamäki seinen Neuzugang. Ebenfalls in Anchorage zu Hause ist William Rapuzzi, der 29-jährige Rechtsschütze kam über den Schweizer Zweitligaklub Visp (147 Spiele/82 Tore/105 Vorlagen) nach Europa, war dort kurz auch Teamkollege des nunmehrigen Schweizer NHL-Stars Nico Hischier. Es folgten 30 Partien für Stavanger in der norwegischen Liga mit 31 Punkten (14 Tore), beim finnischen Liiga-Klub Sport in Vaasa ließ er sich in 58 Spielen 13 Tore und sieben Vorlagen gutschreiben. Jetzt folgt er Kyllönen, seinem Assistenztrainer aus der letzten Saison, nach Dornbirn. „Rapu arbeitet jeden Tag sehr hart und hat eine gute Saison in Finnland gespielt“, erzählt Kyllönen. In der ECHL war Rapuzzi bei den Idaho Steelheads in der Saison mit 63 Zählern in 71 Spielen mit der punktebeste Akteur des Teams, noch vor KAC-Legionär Mitch Wahl.
Erstmals vor Ort machen sich Kyllönen und Goalietrainer Otto Myllynen von ihren neuen Schützlingen und der Organisation ein Bild. Die beiden werden dann Ende Juli ihre Aufgaben in Dornbirn übernehmen.