Literaturpreis

Leserservice / 19.06.2019 • 11:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Karosh Taha erhält am Samstag den 6. Hohenemser Literaturpreis. havin al-sindy
Karosh Taha erhält am Samstag den
6. Hohenemser Literaturpreis. havin al-sindy

17 bzw. 19 Uhr, salomon-sulzer-Saal, hohenems Im Bewerb um den alle zwei Jahre verliehenen und mit 7000 Euro dotierten Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache fiel die Wahl auf das Manuskript „Körpersprache“, ein Auszug aus einem Romanprojekt der Essener Autorin Karosh Taha. Taha, 1987 in der kurdischen Stadt Zaxo im Irak geboren, lebt und arbeitet seit 1997 im Ruhrgebiet. 2018 erschien ihr erfolgreiches Romandebüt „Beschreibung einer Krabbenwanderung“.

Der Preis wird traditionell im Salomon-Sulzer-Saal als Abschluss eines literarischen Wochenendes verliehen. Karosh Taha wird ihren Siegertext mit einer persönlichen Lesung vorstellen. Zuvor sind bereits die diesjährigen Jurymitglieder Vladimir Vertlib und Zafer Senocak mit ihren aktuellen Veröffentlichungen „Viktor hilft“ und „Das Fremde, das in jedem wohnt“ zu Gast im Saal. Mehr Informationen: www.hohenems.at/literaturpreis