Multikultureller Markt am Blauen Platz

VN / 19.06.2019 • 14:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bam und Ale bereiteten eine spanische Paella zu. PE

Bereits zum neunten Mal lud die Marktgemeinde Lustenau zu einem Fest der Kulturen.

lustenau Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und Köstlichkeiten aus aller Welt lockte das Lustenau-Marketing-Team am Samstag die Besucher zum Kirchplatz. Exotische Speisen wurden vor Ort zubereitet, am Platz fanden Genießer ein Mekka der Vielfalt vor. Das gemeinsame Projekt unterschiedlichster Kulturen hat im Terminkalender der Marktgemeinde seinen festen Platz gefunden.

Traditionell und exotisch

Ein Hauch von weiter Welt wehte über den Kirchplatz, an allen Ständen wurde für die Marktgänger gekocht. Ein köstliches Nudelgericht à la Sri Lanka, feuriges Gulasch aus Ungarn, spanische Paella – ein Feuerwerk für die Sinne ließ keine Genusswünsche unerfüllt. Auch Delikatessen aus Frankreich, Polen, Bosnien und Lateinamerika wurden traditionell zubereitet und zum Kosten angeboten. Natürlich durften auch die beliebten Käsdönnola der Pfadfindergruppe, zubereitet in speziellen Öfen, nicht fehlen. Die zahlreichen Besucher schlenderten über den Markt, probierten die gefüllten Weinblätter und Falafel aus Syrien und ließen sich von der Flut des Neuen inspirieren.

Zusammen.Leben

Das Netzwerk Zusammen.Leben präsentierte sich am Markt: Z.B. war eine Ausstellung der Schreibwerkstatt zu sehen und es wurden Ideen für ein harmonisches Miteinander. Zum ersten Mal nahm auch der Verein Habes am Markt der Kulturen teil. Obmann Oskun Bülent: „Wir wollen die Öffentlichkeit über unser Tun informieren, vor allem in der Jugendarbeit sind wir sehr stark engagiert.“

Ob bei der Tanzvorführung des Kulturvereins Habes, dem Auftritt der Cajoneras oder den Gesangseinlagen des Chors „Singen ohne Grenzen“, das Publikum zeigte sich begeistert über die kulturellen Beiträge aus allen Teilen der Welt. Mit großem Applaus wurde auch die Kindertanzgruppe der Trachtengruppe Lustenau begrüßt. Ein Kreis der Vielfältigkeiten hatte sich an diesem Samstag zusammengeschlossen, um gemeinsam zu kochen. Genuss kennt eben keine Grenzen. pe