Ohne Einschränkungen

Markt / 21.06.2019 • 22:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
asdfasdf???
asdf
asdf???

Ab sofort Förderung auch für nichttechnische Innovationen.

Dornbirn Innovation durch Erforschung und Entwicklung neuartiger Produkte, Verfahren und Dienstleistungen ist Basis für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes. Deshalb stellt die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) dazu eine ganze Reihe unterschiedlicher Förderinstrumente zur Verfügung, die auch von Vorarlberger Firmen gerne in Anspruch genommen werden. Doch bisher wurden vor allem technische Innovationen gefördert.

Kunden, Nutzer und Experten

Mit dem neuen Förderprogramm Impact Innovation wird das anders. Die FFG unterstützt nun auch Ideen und Lösungen, die anhand eines Innovationsprozesses entstehen. Zentral ist die Einbindung von Kunden, Nutzern und Experten, die ihr Fachwissen in die Ideengenerierung oder die Konzeptentwicklung einbringen.

„Mit diesem neuen Programm sind erstmals auch nicht-technische Innovationsvorhaben förderbar. Weiters gibt es im Unterschied zu anderen Förderprogrammen keine thematischen Einschränkungen“, berichtet Wisto-Geschäftsführer Joachim Heinzl über das neue Förderinstrument. „Einreichungen aus dem Bereich der Digitalisierung sind genauso möglich wie beispielsweise aus den Bereichen Kreativwirtschaft oder Tourismus.“ Die Förderung richtet sich an Projekte, die neu sind, ein bestehendes Problem lösen und gegenüber den bisher am Markt verfügbaren Angeboten einen Mehrwert für die Zielgruppe schaffen.

Wesentliche Voraussetzung ist weiters, dass im Zuge der Umsetzung von Impact Innovation Innovationsmethoden zur Anwendung gelangen und ein klar definierter Innovationsprozess verfolgt wird. Unterstützt werden anfallende Kosten für Innovationsvorhaben bis zu einer Höhe von 150.000 Euro. Die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent. Das Fördergeld könne, so Heinzl, sowohl für eine Problemanalyse, das Generieren und die Auswahl von Lösungsideen, die Einbindung relevanter Akteure oder externer Experten in Innovationsmethoden als auch für die Entwicklung und die Umsetzung der Lösung selbst verwendet werden.

Impact Innovation richtet sich an alle Organisationen, die Problemstellungen durch Innovationsmethoden lösen wollen. Voraussetzung ist lediglich, dass die Organisation unternehmerisch tätig ist und als KMU eingestuft wird. Somit können neben Startups und Organisationen in Gründung auch Personen- oder Kapitalgesellschaften, Einzelunternehmer, Vereine oder gemeinnützige Organisationen Projekte einreichen. VN-sca

„Im Unterschied zu anderen Förderungen gibt es keine thematischen Einschränkungen.“

Die Wisto bietet für Projektträger aus Vorarlberg kostenfreie Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln: www.wisto.at.