Ökologische Sanierung der Rhesi-Strecke nötig

Vorarlberg / 23.06.2019 • 19:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Engagierte Umweltschützer machten sich ein Bild vom Alpenrhein am Rheindamm in Lustenau. Verein
Engagierte Umweltschützer machten sich ein Bild vom Alpenrhein am Rheindamm in Lustenau. Verein

lustenau Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi ist ein Schlüsselprojekt der Naturschützer. Die Hoffnung auf ein naturnahes und rechtskonformes Projekt ist ungebrochen. Rund vierzig Mitglieder aus Vorständen und Direktionen der schweizerischen und österreichischen Umweltorganisationen fanden sich unlängst zu einem Augenschein und gemeinsamer Diskussion auf dem Rheindamm ein. Unter ihnen war auch Hildegard Breiner. Auch nach österreichischer Gesetzeslage sei die ökologische Sanierung der Rhesi-Strecke dringend nötig. „Das Verbesserungspotenzial im Sinne der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss in diesem Schutzwasserbauprojekt voll ausgeschöpft werden“, so Projektleiter Gebhard Tschavoll vom WWF Alpenflüsse-Team aus Innsbruck. Tschavoll zeigt sich besonders beeindruckt von den Projektdimensionen und Möglichkeiten am Alpenrhein: „Rhesi ist tatsächlich eine Jahrhundertchance. Mithilfe ambitionierter Maßnahmen können hier Artenvielfalt, Hochwasserschutz und Erholungsmöglichkeiten für die Bevölkerung gleichermaßen auf ein ganz neues Niveau gehoben werden.“