Offener Brief der
Chefredakteure

Leserbriefe / 23.06.2019 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In der Klarstellung schreiben sie, wer die Grenze zwischen Journalismus und Politik missachtet, gefährdet die Grundlagen der Demokratie. Da in Österreich jeder weiß, dass die Zeitungen und der ORF rot oder schwarz angehaucht sind und sie sich als „vierte Macht“ bezeichnen, die Missstände und Machtmissbrauch aufzeichnen, dann sollten sie diese Grundsätze auch beachten und nicht wie in der Regierungszeit „Kurz-FPÖ“ ständige Hetze betreiben. In einem Absatz schreiben sie: „Unabhängige Medien sind in einer liberalen Demokratie kein Instrument einer Partei oder Interessensgruppe!“ Dann halten sie sich auch daran und lassen sie nicht bei einer Regierungsbeteiligung der FPÖ, die rot-schwarze Gesinnung in ihren Blättern den Lesern zukommen. Guter, ehrlicher und unabhängiger Journalismus ist für die Leser wichtig, egal wenn es dabei trifft und nicht die Meinung eines einzelnen Chefredakteurs, der durch Annahmen einen Artikel schreibt, um die Auflage zu erhöhen.

Ernst Scheiterbauer, Frastanz