Zum Gedenken

Vorarlberg / 23.06.2019 • 17:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bezau Nach langer schwerer und mit Geduld ertragener Krankheit wurde Franz Willam vom Schöpfer in den ewigen Frieden heimgeholt. Der Verstorbene wurde am 26. Juni 1965 als erstes von vier Kindern in die Familie des Elektromonteurs Walter und Elisabeth Willam, geb. Felder, in Au geboren. Er erlebte in Bezau eine glückliche Kindheit und besuchte hier auch die Volks- und Hauptschule. Hernach arbeitete er einige Jahre bei der Post am Güterbahnhof in Wolfurt. Später suchte Franz eine Veränderung und fand Arbeit bei den Hirschbergliften in Bizau. Als diese Liftanlage eingestellt wurde, verdiente er sein Geld beim Skilift Saloberkopf und lange Zeit bei den Bergbahnen Diedamskopf in Schoppernau. Aus gesundheitlichen Gründen ist er schon sehr früh in die Invaliditätspension gekommen. Franz war überall gerne gesehen und beliebt. Er hatte einen goldigen Humor, war gutmütig und liebevoll. 1990 verehelichte er sich mit Ulrike Mandl und bezog mit ihr eine Wohnung in seinem Elternhaus in Bezau. Die Ehe wurde mit drei Kindern gesegnet. Im vergangenen Jahr musste er einen viermonatigen Krankenhausaufenthalt hinnehmen und war anschließend in Andelsbuch im Altersheim. Da er wusste, dass seine Krankheit unheilbar ist, war es sein Herzenswunsch, zu Hause zu sterben. Seine Familie, besonders seine Mutter Elisabeth, hat diese große Aufgabe angenommen und ihn ab Februar dieses Jahres zu Hause, mit Hilfe des Krankenpflegevereines liebevoll gepflegt. Pfarrer Armin Fleisch feierte in Konzelebration mit Pater Alois und Pater Kolumban den Auferstehungsgottesdienst, der von Hans und Rosalinde Metzler musikalisch begleitet wurde. Amadeus Sutterlüty hielt eine eindrucksvolle Grabrede. Franz wird in den Herzen derer, die ihn kannten, in guter Erinnerung lebendig bleiben.